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15.03.2017

Kreisjugendring weiht sein neues Domizil ein

Geschäftsstelle und Materiallager unter einem Dach

Kreisjugendring - Neues Domizil

Der Kreisjugendring hat seit November sein Hauptquartier in der Hofmark-Aich-Straße in Landshut aufgeschlagen und in der vergangenen Woche nunmehr auch offiziell eingeweiht. Die neue Geschäftsstelle, der auch ein großzügig dimensioniertes Materiallager angegliedert ist, steht geradezu sinnbildlich für die Aufbruchstimmung innerhalb des KJR und ist nach den Worten von Landrat Peter Dreier „ein gelungenes Werk“, das „beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Jugendarbeit“ biete und von Jugendpfarrer Richard Greul von der Katholischen Jugendstelle Landshut den kirchlichen Segen erhielt.

KJR-Vorsitzender Axel Pfeiffer ist stolz auf diese Räumlichkeiten und glücklich, hier sein zu können. Und auch Landrat Peter Dreier freute sich, dass dem KJR endlich angemessene Räume zur Verfügung stehen. Die kommunale Jugendarbeit sei eine „sehr wichtige Aufgabe des Landkreises“, denn schließlich gehe es darum, Kinder und Jugendliche zu fordern und zu fördern, Begeisterung, Ehrgeiz und Engagement zu wecken sowie jungen und frischen Ideen freien Lauf zu lassen. Allein auf sich gestellt könnte der Landkreis mit seinen hauptamtlichen Mitarbeitern im Bereich der kommunalen Jugendarbeit dieses weite Feld keinesfalls bestellen und beackern. Deshalb sei man auf die Ehrenamtlichen nicht nur angewiesen, sondern auch dankbar für deren Einsatz, denn „sie sind das Salz in der Suppe“. Und deshalb sei es auch so wichtig, dass es den Kreisjugendring gibt, ergänzte Dreier.

Kreisjugendring - Neues Domizil - LandratDer Landrat hob in diesem Zusammenhang hervor, dass der Kreisjugendring zwischenzeitlich wieder „sehr gut aufgestellt“ sei und die Zusammenarbeit zwischen KJR und der kommunalen Jugendarbeit des Landratsamtes sehr gut funktioniere. Dies komme nicht zuletzt auch in der Ende 2015 geschlossenen Vereinbarung zwischen Landkreis und Kreisjugendring zum Ausdruck, die gewissermaßen die Geschäftsgrundlage für die gegenseitige Kooperation darstellt und erst vor kurzem durch eine Zusatzvereinbarung für die Ferienprogramme auf Kreis- und Gemeindeebene ergänzt wurde.

Das „Verbindungsstück“ zwischen der kommunalen Jugendarbeit des Landkreises und der verbandlichen Jugendarbeit, wie sie von den unter dem Dach des Kreisjugendrings zusammengefassten Mitgliedsorganisationen geleistet wird, ist das neue Materiallager, in dem nunmehr die bislang getrennt und alles andere als optimal gelagerten Geräte, Zelte, Spielmobile, Hüpfburgen, Musikanlagen, Gesellschaftsspiele und die Zorbingbälle zu einem gemeinsamen Fundus zusammengefasst wurden und bei der KJR-Geschäftsstelle von Vereinen, Verbänden und sonstigen Gruppierungen, die sich für Kinder- und Jugendarbeit engagieren, ausgeliehen werden können.

Der Verleih „geht stetig nach oben“, wie KJR-Geschäftsführer Helmut Lipfert beim Rundgang durch das Materiallager hervorhob, das allerhand zu bieten hat, damit bei Ferienfreizeiten oder Vereinsfesten die Post abgehen kann. Zwei Kleinbusse und vier Spielmobil-Anhänger gehören zum Fuhrpark. Im Fundus befinden sich auch die mobile Saftbar, eine Tragerlrutsche, Musikverstärkeranlagen auf Profiniveau sowie insgesamt zwölf Zorbingbälle, die derzeit der Renner sind. 18 Rundzelte und vier Gemeinschaftszelte bieten Platz für rund 150 Kinder und Jugendliche. Vom Brettspiel bis zum Spielmobil hat der Kreisjugendring in seinem Lager so ziemlich alles parat, damit bei Kindern und Jugendlichen keine Langeweile aufkommt – neuerdings sogar eine vom Landrat getestete Tragerlrutsche.

(Horst Müller, Landshuter Zeitung - gekürzte Fassung der Online-Redaktion)