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06.03.2019

Katja Krug im Gespräch mit OB Alexander Putz

Schwerpunkte der „Gesundheitsregion Plus“ vorgestellt

Gesundheitsregion Plus - Krug - OB PutzDie Region Landshut boomt, der Freistaat auch: Einer der großen Pluspunkte des Landes ist die hervorragende medizinische Versorgung der Menschen, die hier leben. Damit das so bleibt, muss heute vorgesorgt und müssen die Weichen für die Zukunft richtig gestellt werden.

Dabei zu helfen, das ist die Aufgabe der „Gesundheitsregionen Plus“, die die bayerische Staatsregierung ins Leben gerufen hat, erläuterte Katja Krug, Geschäftsstellenleiterin der „Gesundheitsregion Plus Stadt und Landkreis Landshut“ im Gespräch mit Oberbürgermeister Alexander Putz.

Eine gediegene Informations-Grundlage ist eine der Kernvoraussetzungen für solche Weichenstellungen und dafür, dass eine möglichst passgenaue Fortentwicklung der Gesundheitsversorgung, aber auch von Angeboten der Prävention und Gesundheitsförderung erreicht werden kann, machte Katja Krug deutlich: Das ist auch der Hintergrund der Gesundheitsregionen, von denen der Freistaat derzeit 50 Projekte bayernweit fördert, darunter auch die Geschäftsstelle für Stadt und Landkreis Landshut: Sie hat am 1. Oktober letzten Jahres die Arbeit aufgenommen. Katja Krug ist gelernte Krankenpflegerin, hat den dualen Bachelor-Studiengang Pflege abgeschlossen und sich in ihrem Master-Studium auf den Bereich „Public Health“ spezialisiert, also die Öffentliche Gesundheit.

Wie sie dem Landshuter Oberbürgermeister darlegte, hat der Freistaat den Gesundheitsregionen Plus ein breit gefächertes Aufgabenspektrum zugewiesen, wobei jeweils regional Schwerpunkte gesetzt werden können und sollen. Arbeitsgebiete sind unter anderem Themen wie der Fachkräftemangel in etlichen medizinischen Berufen, die Nachbesetzung von Arztpraxen, die Sicherung der Apotheken-Versorgung, kommunale Lösungen wie Medizinische Versorgungszentren oder Hebammen-Koordinationsstellen.

Auf dem Gebiet Prävention und Gesundheitsförderung sind unter anderem Aufgaben zu nennen wie „Stressmanagement“ und „Gesunder Rücken“ (zum Beispiel an Schulen), betriebliche Gesundheitsförderung in Behörden und Firmen, Bewegungsförderung für Jung und Alt sowie Seniorengesundheit.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für eine sogenannte „Bestands- und Bedarfsanalyse“ und einer „Schlüsselakteurs-Befragung“. Dabei werden wichtige Akteure, Organisationen und Institutionen in der Region Landshut zu gesundheitsbezogenen Themen befragt. Die Ergebnisse der Analyse und der schriftlichen Befragung dienen dem Ziel, einen unabhängigen Überblick zu erhalten über wichtige Aufgaben und Probleme in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Gesundheitsförderung und Prävention.

(Elmar Stöttner, Pressereferent Landkreis Landshut)