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27.06.2018

Warme Witterung lässt Zeitplan abschmelzen

Landrat und Bürgermeister freuen sich über Baufortschritt
und Resonanz bei Bürgern


Besichtigung Baustelle Kreisstraße LA 23
Landrat Peter Dreier und die Bürgermeister von Furth, Andreas Horsche, und Weihmichl, Sebastian Satzl, machten sich ein Bild vom Fortschritt des Vollausbaus der Kreisstraße LA 23 zwischen Unterneuhausen und Furth, im Bild, von links: Tiefbauamtsleiter Christian Nagl, Bürgermeister Satzl, Landrat Dreier, Bürgermeister Horsche und Bauaufseher Arnold Obwandner.

Erhöhte Sicherheit auf einem vielbefahrenen Schulweg, eine breite, gut ausgebaute Verkehrsachse innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Furth abseits der vom Schwerlastverkehr belasteten Bundesstraße 299, flankiert von einem Geh- und Radweg für die schwächeren Verkehrsteilnehmer: Das alles wird den Bürgern von Weihmichl und Furth gerade durch die größte Tiefbau-Maßnahme des Jahres 2018 im Landkreis beschert – und vor allem macht das Projekt unerwartete Fortschritte, wovon sich Landrat Peter Dreier und die Bürgermeister Andreas Horsche (Furth) und Sebastian Satzl (Weihmichl) bei einem Ortstermin überzeugen konnten.

Die anhaltend warme Witterung in diesem Jahr hat den Zeitplan für die Straßenbaumaßnahme kräftig durcheinander gebracht, wie Christian Nagl erläuterte, der Leiter des Tiefbauamts des Landkreises Landshut. Aber die diesjährigen Wetter-Kapriolen hätten sich ganz im Sinne des Tiefbauamts und der ausführenden Firmen ausgewirkt – man sei vier bis sechs Wochen eher dran mit dem Baufortschritt als ursprünglich geplant.

Darüber freuen sich auch Landrat Dreier und die Bürgermeister Horsche und Satzl: Denn die Kreisstraße LA 23, die Unterneuhausen (Gemeinde Weihmichl) und Furth verbindet, wird durch den Vollausbau eine starke und leistungsfähige Verkehrsader, die zugleich dank des Geh- und Radwegs auch größtmögliche Sicherheit zum Beispiel für die vielen Schüler bietet, für die die Strecke ihr täglicher Schulweg nach Furth ist.

Die beiden Bürgermeister berichteten Landrat Dreier zudem mit großer Begeisterung, dass zahlreiche Bürger mit dem Fahrrad die Baustelle erkundeten und das Bauvorhaben einhellig begrüßt werde. Ein regelrechter „Fahrrad-Tourismus“ habe sich an den Wochenenden entwickelt, schwärmte Bürgermeister Sebastian Satzl. Kommunalpolitiker und Verwaltung seien es ja gewohnt, dass jedwede Kritik rasch an sie herangetragen werde. Aber hier sei genau das Gegenteil der Fall: Man höre nur lobende Worte und begeisterte Kommentare zum Ausbau der Straßenverbindung, stellte Satzl fest.

Daran sehe man, dass der Landkreis und die beiden Gemeinden hier ein wirklich in der Bevölkerung ersehntes Projekt angepackt haben, resümierte Satzl. Er wünschte sich, dass man die Straßenbaumaßnahme schon vor Jahren begonnen hätte, sagte er bei dem Ortstermin.

Die Baumaßnahme schlägt, alles in allem, also einschließlich des Grunderwerbs für den Geh- und Radweg, mit rund 3,6 Millionen Euro zu Buche. Einen Großteil der Kosten trägt der Freistaat Bayern. Rund zwei Millionen Euro fließen aus Fördertöpfen des Freistaats in die Baumaßnahme. Den Rest teilen sich der Landkreis Landshut und die beiden Gemeinden.

Die Fahrbahn der Kreisstraße LA 23 wird auf einer Länge von 2,8 Kilometern auf sechs Meter verbreitert. Rund 400 Meter der Ausbaustrecke sind bereits geteert worden im Rahmen der umfangreichen Bauarbeiten, mit denen Mitte April begonnen worden ist; offizieller Spatenstich war am Freitag, 20. April, gewesen.

Tiefbauamts-Leiter Christian Nagl und der Technische Angestellte Arnold Obwandner, dem die Bauaufsicht obliegt, äußerten sich im übrigen sehr positiv über Qualität und Leistung der bauausführenden Unternehmen Wadle (Altheim) und Hobmaier (Vilsbiburg). Wenn die Witterung weiter einigermaßen mitspiele, könne man den Vorsprung, den man jetzt habe, voll nutzen, blickten die Baufachleute voraus. Statt, wie geplant, im Dezember, könnte die Baumaßnahme dann bereits Anfang Oktober abgeschlossen werden.

(Elmar Stöttner, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Landkreis Landshut)