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14.01.2021

Landkreis-Feuerwehren unterstützen kroatische Kollegen

Transport mit Hilfsgütern machte sich auf den Weg nach Sisak


FFW-Materialtransport Kroatien

Bild:  Essenbachs FF-Kommandant Matthias Wackerbauer, Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Karl Hahn, Landrat Peter Dreier, Essenbachs Bürgermeister Dieter Neubauer, Kreisbrandrat Rudolf Englbrecht und Kreisbrandmeister Hubert Ammer wünschten den Fahrern der FF Essenbach, die Hilfsgüter ins kroatische Erdbebengebiet brachten, eine gute und sichere Fahrt.
  

Die Bilder gingen durch die Nachrichten: Ende Dezember ereignete sich in der ländlich geprägten Region des Landkreises Sisak-Moslavina in Kroatien ein schweres Erdbeben. Die dortigen Feuerwehrleute sind weiter voll gefordert – deshalb hat der Bayerische Feuerwehrverband Unterstützung zugesagt. Auch die Feuerwehren im Landkreis Landshut haben sich an diesem Aufruf beteiligt und haben verschiedene Ausrüstungsgegenstände, die zwar bereits ausgesondert wurden, aber dennoch voll funktionsfähig sind, an ihre kroatischen Kollegen weitergegeben.

Anfang der Woche machten sich unter anderem tragbare Leitern, Lampen, Scheinwerfer Stromaggregate und persönliche Schutzausrüstung wie Feuerwehrstiefel, Handschuhe und Helme aus dem Landkreis Landshut auf den Weg nach Kroatien. Mithilfe eines Versorgungsfahrzeugs des Katastrophenschutzes Bayern, das bei der Freiwilligen Feuerwehr Essenbach stationiert ist, wurden die dringend benötigten Materialien in die betroffene Region gebracht. Die Feuerwehr Essenbach stellte auch die Fahrer. Über Rosenheim (hier wurde einer der Sammelpunkte des Landesfeuerwehrverbandes eingerichtet), brach ein 22 Fahrzeuge umfassender Trans-portkonvoi nach Kroatien in die Stadt Sisak auf, um die dringend benötigten Ausrüstungs- und Gerätespenden der Bayerischen Feuerwehren – rund 15 000 Einzelteile – dort übergeben zu können.

Beim Start in Essenbach wünschten Landrat Peter Dreier und Bürgermeister Dieter Neubauer den Fahrern eine gute und sichere Fahrt und dankten für ihren Einsatz. Auch dankten sie den Feuerwehren im Landkreis und den Gemeinden, die als Sachaufwandsträger der Wehren die Sachspenden ermöglicht haben, für die überwältigende Bereitschaft, der schwer getroffenen Region in Kroatien auf diese Art zu helfen.

(Carina Weinzierl, Pressesprecherin Landkreis Landshut)

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