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15.09.2020

Kompetenzverbund für Ausbildung in der Pflege

80 neue Auszubildende

Ausbildungsbeginn - Pflege 2020


Foto: Die neuen Gesichter am Kompetenzzentrum für Gesundheitsberufe in Vilsbiburg (aufgrund der geltenden Abstands- und Hygieneregeln mussten die Klassen einzeln fotografiert werden).
 

Premiere für den neu gegründeten Kompetenzverbund für Ausbildung in der Pflege in der Region Landshut: Mit dem Beginn des Ausbildungsjahres haben auch die ersten Auszubildenden des Kompetenzverbundes ihre Ausbildung begonnen – ein großer Schritt in der noch so jungen Geschichte des im Juli offiziell gegründeten Verbundes, dem mittlerweile insgesamt 21 Einrichtungen aus den Bereichen der stationären Akutversorgung, in der stationären Altenpflege, der ambulanten Pflegeversorgung, der Kinderheilkunde und der psychiatrischen Versorgung sowie der ambulanten und der stationären Altenpflege angehören.

Insgesamt drei Kurse mit 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnten so auf die Beine gestellt werden – 55 davon werden ihre theoretische Ausbildung an der Kommunalen Berufsfachschule für Pflege des Landkreises Landshut in Vilsbiburg absolvieren, die weiteren werden an der Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege St. Marien in Landshut beschult. Beide Berufsfachschulen arbeiten unter dem Dach des Kompetenzzentrums für Gesundheitsberufe zusammen.

Im Rahmen des Pflegeberufe-Reformgesetzes wurde die Ausbildung von Pflegekräften inhaltlich im Sinne einer generalistischen Ausbildungsform neu geordnet. Ziel der Verbundpartner ist es, den Auszubildenden die vielfältigen Tätigkeiten und Aufgaben der Pflege aufzuzeigen und diese für den Beruf zu begeistern.

Bisher erfolgte die Ausbildung von Pflegekräften für die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege getrennt – durch die generalistische Ausbildung im Rahmen des neuen Pflegeberufegesetzes werden diese nun zusammengeführt. Alle Auszubildenden erhalten innerhalb von drei Jahren eine gemeinsame, generalistisch ausgerichtete Ausbildung, wobei sich der Schwerpunkt der praktischen Ausbildung am jeweiligen Versorgungsauftrag des Ausbildungsbetriebs orientiert. Dies kann sowohl die Klinik der Akutversorgung, das Altenpflegeheim, der ambulante Pflegedienst, die psychiatrische Klinik oder eine Kinderklinik sein. 

Die theoretische Ausbildung an der Berufsfachschule für Pflege ist für alle Auszubildenden gleich. Nach drei Jahren erfolgreicher Ausbildung erwerben sie den Berufsabschluss „Pflegefachfrau“ bzw. „Pflegefachmann“.

(Carina Weinzierl, Pressesprecherin Landkreis Landshut)



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