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Ausschüsse und Gremien des Kreistages

Kreisausschuss

Der Kreisausschuss ist der Ausschuss mit den weitreichendsten Beschlussbefugnissen und bereitet die Beratungen des Kreistags vor. In eigener Verantwortung zuständig für alle Verwaltungsaufgaben, die nicht dem Kreistag, weiteren beschließenden Ausschüssen oder dem Landrat vorbehalten sind.

Der Kreistag kann Beschlüsse des Kreisausschusses nur unter den gleichen Voraussetzungen ändern oder aufheben, die für die Aufhebung seiner eigenen Beschlüsse gelten. Dem Kreisausschuss gehören der Landrat und zwölf Kreisräte an.

Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Regionalmanagement

Dieser Ausschuss ist zuständig für alle Fragen und Belange der Wirtschafts- und Kreisentwicklung, der Energiewende, des Regionalmanagements und des öffentlichen Personennahverkehrs. 

Bauausschuss

Der Bauausschuss ist zuständig für alle Hoch- und Tiefbaumaßnahmen des Landkreises, die Betreuung der Kreisstraßen, die technische Betreuung der Reststoffdeponie Spitzlberg und der Altstoffsammelstellen sowie die technische Ausstattung der Bauhöfe. 

Umweltausschuss

Der Umweltausschuss ist zuständig für alle Fragen des Umweltschutzes einschließlich der Abfallwirtschaft, des Bodenschutzes, der Belange der Landwirtschaft.

Jugendhilfeausschuss

Der Jugendhilfeausschuss ist als beschließender Ausschuss innerhalb der Kommunalverwaltung ein bundesrechtlich konstituierter Teil des Jugendamtes mit bundesgesetzlich festgelegten Aufgaben.
Seine Mitglieder sind nicht nur gewählte Mandatsträger, sondern auch Frauen und Männer, die auf Vorschlag der Jugend- und Wohlfahrtsverbände zugewählt werden.

Er soll sich insbesondere mit der Erörterung aktueller Problemlagen junger Menschen und ihrer Familien sowie mit Anregungen und Vorschlägen für die Weiterentwicklung der Jugendhilfe, der Jugendhilfeplanung und der Förderung der freien Jugendhilfe befassen (§ 71 Abs. 2 SGB VIII).

Dem Ausschuss gehören stimmberechtigte und beratende Mitglieder an. Stimmberechtigt sind der Landrat oder das von ihm bestellte Mitglied des Kreistags als Vorsitzender und 6 Mitglieder des Kreistags, 2 vom Kreistag gewählte, in der Jugendhilfe erfahrene Personen sowie 6 vom Kreistag gewählte Personen auf Vorschlag der Träger der freien Jugendhilfe.

Beratende Mitglieder: Leiter/Leiterin des Jugendamtes, 1 Mitglied, das als Jugend- oder Familien- oder Vormundschaftsrichter tätig ist, 1 Mitglied aus dem Bereich der Schulen oder der Schulverwaltung, 
1  Bediensteter/Bedienstete des Arbeitsamtes, 1 Fachkraft, die in der Erziehungsberatung tätig ist,
1 kommunale Gleichstellungsbeauftragte, 1 Polizeibeamter/Polizeibeamtin,  der/die Vorsitzende des Kreisjugendrings oder eine beauftragte Person, Vertreter von Kirchen und übrigen Religionsgemeinschaften des öffentlichen Rechts.

Rechnungsprüfungsausschuss

Aufgabe des Rechnungsprüfungsausschusses ist die Kontrolle des sparsamen und wirtschaftlichen Verwaltungshandelns des Landratsamtes Landshut. Dem Rechnungsprüfungsausschuss gehören sieben Mitglieder (Kreisräte) an.

Als Ausschussmitglied und als Ausschussvorsitzender kann auch der Landrat bestellt werden. Außerdem bestellt der Kreistag für jedes Ausschussmitglied einen Stellvertreter für den Fall seiner Verhinderung und bestimmt, welches Ausschussmitglied bei Verhinderung des Ausschussvorsitzenden den Vorsitz führen soll. 

Verwaltungsrat von LAKUMED

LaKUMed bewirtschaftet das Krankenhaus Achdorf, die Schloßklinik Rottenburg und das Krankenhaus Vilsbiburg. LAKUMED ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und wird in der Rechtsform des selbständigen Kommunalunternehnmens geführt. Gesellschafter des Kommunalunternehmens ist zu 100 Prozent der Landkreis Landshut.

Organe des Kommunalunternehmens sind der Vorstand und der Verwaltungsrat:

Der Verwaltungsrat besteht aus Landrat Peter Dreier als Vorsitzendem und 16 weiteren Mitgliedern, die vom Kreistag bestellt werden. Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender ist Jakob Fuchs, weitere Vorstände sind die Chefärzte Prof. Dr. Johannes Schmidt und Dr. Johann Hatzl (Krankenhaus Landshut-Achdorf). 

Zweckverband für berufliche Schulen

Landkreis Landshut und Stadt Landshut haben im Juli 2004 den "Zweckverband berufliche Schulen Landshut (Stadt und Landkreis)“ gegründet. Er ist für vier Schulen mit über 5000 Schüler zuständig: die Staatlichen Berufsschulen I und II, die Staatliche Berufsfachschule für informations- und telekommunikationstechnische Berufe und die Staatliche Berufsoberschule.

Die Schüler kommen zu rund 45 Prozent aus dem Landkreis, zu rund 30 Prozent  aus der Stadt, die übrigen aus anderen Regionen. An der Spitze des Verbandes steht ein 18-köpfiges Gremium (Verbands-Versammlung), das je zur Hälfte aus Kreisräten und Stadträten sowie dem Landrat und dem Oberbürgermeister zusammengesetzt ist. Landrat und OB wechseln sich alle drei Jahre im Vorsitz ab. 
 

 

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