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02.09.2020

7-Tages-Inzidenz

Reiserückkehrer und positive Kontaktpersonen treiben
Corona-Erkrankungen in der Region nach oben

Mit aktuell 29 im Stadtbereich und 18,9 im Landkreis (Quelle: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, LGL) ist die 7-Tages-Inzidenz an Corona-Infektionen, also die Zahl der bestätigten Neuinfektionen, bezogen auf 100.000 Einwohner, deutlich angestiegen. Vor allem am Wochenende lag die Zahl noch höher. Dies ist zum Großteil nach wie vor auf Reiserückkehrer bezogen, die sich voraussichtlich beim Aufenthalt im Ausland mit SARS-CoV2 angesteckt haben. Sie waren zuvor meist in Osteuropa oder den Balkanstaaten, viele Fälle werden bei Personen registriert, die in Kroatien, Rumänien oder dem Kosovo zu Gast waren. Sie haben sich entweder an den Teststationen an den Grenzen, am Flughafen oder beim Hausarzt testen lassen.

Die infizierten Personen gehören alle Einzelhaushalten an, quer verteilt über das Stadtgebiet bzw. die Landkreis-Gemeinden. Eine Bildung von Schwerpunkten ist nicht ersichtlich, auch sind derzeit keine gemeinschaftlichen Einrichtungen wie Asylunterkünfte oder Wohnheime betroffen. „Im Zuge der Testung des Umfeldes von Indexfällen kommen aber immer wieder neue Infektionen zu Tage, meist sind es Familienangehörige der Infizierten, die sich ohnehin bereits in häuslicher Quarantäne befinden“, erklärt Landrat Peter Dreier.

„Wir beobachten die Entwicklung natürlich mit Argusaugen – egal ob die Inzidenz bei eins oder bei 35 liegt“, fährt Dreier fort. „Anhand dessen entscheiden wir aber gemeinschaftlich, ob weitere Maßnahmen in unseren Augen erforderlich sind. Durch die breite Verteilung ist es aber kaum möglich, flächendeckende Maßnahmen zu ergreifen, zumal wir unsere Bürgerinnen und Bürger möglichst wenig in ihrem Alltag einschränken wollen“, so der Landrat. Er appelliert deshalb erneut, die bewährten Hygienemaßnahmen unbedingt einzuhalten: Abstandhalten, Händewaschen, Gesichtsmaske tragen: „Das ist weiterhin der beste Schutz, um gemeinschaftlich die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen.“

Aktuell sind in der Region Landshut 70 aktive Corona-Infektionen registriert. Damit ist die Zahl der Infektionen seit Mitte März auf 1 139 gestiegen, wobei 1 029 davon bereits wieder die häusliche Quarantäne verlassen konnten. 40 Personen sind bislang verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit Covid19 möglich ist. Weit über 3 200 Kontaktpersonen wurden bislang registriert. Derzeit wird in den regionalen Krankenhäusern eine infizierte Person intensivmedizinisch behandelt, auf den Normalstationen sind derzeit lediglich Verdachtsfälle isoliert, die sich zumeist nicht bestätigen. (Stand: 31.08.2020, 12.00 Uhr)

(Carina Weinzierl, Pressesprecherin Landkreis Landshut)

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