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27.07.2017

Unterschriftensammlung für Westumfahrung

Für eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur in der Region

Westumfahrung - Unterschriften

(Foto: Das Aktionsbündnis mit Initiatorin MdL Jutta Widmann überreicht Landrat Peter Dreier die gesammelten Unterschriften.)

Eine mögliche Landshuter Westumfahrung hätte auch große Vorteile für die Umlandgemeinden – deshalb haben sich Landkreisbürger ebenfalls der Unterschriftensammlung des Aktionsbündnisses für eine äußere Westumfahrung angeschlossen, die einen Bürgerentscheid zu diesem Thema in Landshut zum Ziel hatte. Initiatorin MdL Jutta Widmann überreichte gemeinsam mit weiteren Befürwortern die Unterschriftsliste an Landrat Peter Dreier.

Stadträtin Jutta Widmann sprach von einem „Geschenk“, was für den Landrat aber auch mit einem Handlungsauftrag verbunden sei: Die Westumfahrung der Stadt sei ein erster, wichtiger Schritt, denn Verkehrsgutachten zeigten laut Widmann, dass die Westumfahrung für eine spürbare Verkehrsentlastung im Stadtgebiet sorgen würde. Langfristiges Ziel müsse aber ein vollständiger Ringschluss sein. Dafür müssen aber auch die Landkreis-Gemeinden mit ins Boot geholt werden.

„Natürlich gibt es bei jedem großen Bauprojekt Betroffene und Einwendungen – doch auch diese werden wie die gesamte Region von einer leistungsfähigen Infrastruktur und einer spürbaren Verkehrsentlastung der Stadt- und Ortsdurchfahrten profitieren. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten von der Kommunalpolitik, dass sie solche Projekte voranbringt – das hat die Unterschriftensammlung des Aktionsbündnisses mit rund 3.000 Unterschriften aus dem Landkreis klar gezeigt“, macht Dreier deutlich.

Dabei waren sich die Anwesenden einig, dass nur eine ganzheitliche und sinnvolle Verkehrsplanung in West und Ost die Verkehrsprobleme Landshuts lösen wird und bestehende Verkehrsadern miteinander verbunden werden müssen, um die leistungsstarke Region weiter zu fördern. Insbesondere mit den Gemeinden Kumhausen und Tiefenbach müsse frühzeitig das Gespräch gesucht werden, da diese zwar von der Trasse am meisten betroffen wären, davon aber auch in städtebaulicher Hinsicht äußerst profitieren könnten.

Parallel zur Bundestagswahl am 24. September 2017 sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Landshut aufgerufen, sich an dem Bürgerentscheid über die Westtangente zu beteiligen.

(Carina Karg, Pressesprecherin Landkreis Landshut)