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31.10.2018

Auch im Rentenalter dem Landratsamt verbunden

Pensionierte Landkreis-Mitarbeiter trafen sich im Krankenhaus Achdorf

Pensionistentreffen 2018

Landrat Peter Dreier und Personalleiter Christian Gruber (rechts) begrüßten die ehemaligen Mitarbeiter des Landratsamtes beim traditionellen Pensionistentreffen.

Nach einem Jahr Pause lud das Landratsamt Landshut im Oktober seine pensionierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder zu einem Wiedersehen unter Kollegen in die Kantine des LAKUMED-Krankenhauses Achdorf ein. Knapp 80 sind der Einladung gefolgt und kamen an ihre alte Wirkungsstätte.

Landrat Dreier gab zunächst einen Überblick zu den aktuellen Geschehnissen im Landkreis. Wegen der weiter beengten Raumsituation im Landratsamt aufgrund immer weiter wachsender Aufgaben wird der Landkreis in Essenbach ein neues Landratsamt bauen, um die Landkreisverwaltung auch räumlich für die Zukunft zu rüsten. Die Planungen für dieses Großprojekt gehen voran. Auch sonst wird in den Landkreis-Liegenschaften derzeit fleißig gebaut: Die Generalsanierung des Maximilian-von-Montgelas-Gymnasiums in Vilsbiburg ist in vollem Gange, der Neubau der Turnhalle in Neufahrn ebenfalls. In Vilsbiburg wird für Gymnasium und Realschule eine gemeinsame neue Turnhalle entstehen. Die Generalsanierung und Erweiterung der Realschule Rottenburg ist beschlossene Sache, auch über eine Erweiterung des Gymnasiums in Ergolding wird diskutiert.

In Sachen medizinischer Versorgung sei der Landkreis mit seinen drei Krankenhäusern in Achdorf, Rottenburg und Vilsbiburg sehr gut aufgestellt. Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, strebt der Landkreis eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Landshuter Klinikum an. Denn alle Häuser eint das Ziel, eine hervorragende medizinische Versorgung auch in der Fläche zu gewährleisten.

Mit großer Sorge blickte der Landrat der Afrikanischen Schweinepest – kurz ASP – entgegen: Die Seuche, an der nur Wild- und Hausschweine erkranken können, hat einen gewaltigen Sprung von Osteuropa Richtung Westen gemacht. Im September wurde ein Fall in Belgien, nahe der deutschen Grenze gemeldet. Die Folgen für die heimische Schweinewirtschaft wären fatal, sollte die Seuche auch nach Deutschland kommen. Deshalb gilt weiterhin höchste Vorsicht im Umgang mit tierischen Abfallprodukten, die eine potenzielle Infektionsquelle darstellen. Nur wenn Bürger, Landwirte und Jäger gemeinsam an einem Strang ziehen, kann eine Einschleppung der ASP verzögert werden, erklärte der Landrat.

Abschließend dankte Dreier den ehemaligen Beschäftigten für ihre langjährigen Dienste zum Wohle des Landkreises. „Damals wie heute verstehen wir uns als Dienstleister für unsere Bürger“, so Dreier. Bei Kaffee, Kuchen und einer Brotzeit klang ein gemütlicher Nachmittag aus.

(Carina Weinzierl, Pressesprecherin Landkreis Landshut)