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03.04.2020

Aktuelle Meldungen zum Coronavirus

Corona - Hotline

Informationen und Kontaktmöglichkeiten:

Corona - Merkblatt - Fragen und Antworten auf häufig gestellte Fragen >>>  

Informationen zur Ausgangsbeschränkung >>>

Kontaktformular Gesundheitsamt Landshut >>>

Quarantänebescheinigung für Ihren Arbeitgeber - Sollten Sie nach zweiwöchiger Quarantäne noch keine Bescheinigung erhalten haben, können Sie sich an folgende E-Mail Adresse wenden: quarantaene@landkreis-landshut.de

CovApp - Fragebogen für Handlungsempfehlungen

Der digitale Fragebogen nimmt ca. 5 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch und stellt Ihnen Fragen zu aktuellen Symptomen, Vorerkrankungen und dem Kontakt zu Verdachtsfällen. Versuchen Sie, die Fragen so genau wie möglich zu beantworten. Er dient als Entscheidungshilfe bezüglich Arztbesuch oder Coronavirus-Test, vermittelt Verhaltensweisen zur Reduzierung des Infektionsrisikos und unterstützt die Optimierung der Patientenströme. Zudem dient die Anwendung der Vereinfachung von Handlungsabläufen in der Versorgung.

Fragebogen der Charité Universitätsmedizin Berlin:  https://covapp.charite.de/

Coronavirus - Maßnahmen des Landkreises 

Das Landratsamt reagiert auf die Häufung der Infektionen 

Region Landshut: Aktuelle Zahlen

Die vom Landkreis veröffentlichten Zahlen beziehen sich stets auf die Stadt und den Landkreis Landshut – das Gesundheitsamt ist für beide Gebiete zuständig. So wird analog zu den Veröffentlichungen des Robert-Koch-Instituts für die Bundesrepublik und dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit für Bayern die absolute Zahl seit Beginn des Infektionsgeschehens im Gesamten veröffentlicht. Seit dem 9. März 2020 – an diesem Tag wurde der erste Fall bekannt – wurden 509 Bürgerinnen und Bürger aus der Region positiv auf das Corona-Virus getestet, 112davon konnten aus der Quarantäne mittlerweile wieder entlassen werden. Es wurden 2.244 Kontaktpersonen ermittelt. Bisher sind 14 Personen verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit COVID19 möglich ist. (Stand: 03. April 2020, 11.00 Uhr).

In den regionalen Krankenhäusern werden derzeit 101 Corona-infizierte Personen behandelt, davon werden 24 intensivmedizinisch betreut (Stand: 03.04.2020, 9.30 Uhr). Dies sind aber nicht nur Patienten aus dem Raum Landshut – auch Bürgerinnen und Bürger anderer Landkreise befinden sich in den regionalen Kliniken zur Behandlung (werden aber von einem anderen Gesundheitsamt als Indexfall gelistet). Vorsorglich werden alle Patienten mit einem Atemwegsinfekt, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Corona-Virus getestet. Ein großes Problem sind hier aber die fehlenden Laborkapazitäten – aufgrund der enormen Auslastung kann es mittlerweile mehr als sieben Tage dauern, bis das Testergebnis vorliegt. So lange bleibt der Patient auf einer eigenen, isolierten Corona-Station; auch wenn sich nach Eingang des Testergebnisses herausstellen sollte, dass der Patient sich nicht mit dem Virus angesteckt hat. In der Zwischenzeit ist dieser Platz aber dennoch faktisch wie statistisch belegt.

2020-04-02_Corona-Zahlen

​Weiterhin kein Parteiverkehr am Landratsamt

Sperrung für die Öffentlichkeit bis 20. April verlängert

Aufgrund der anhaltenden Infektionsgefahr durch das Corona-Virus wird das Landratsamt Landshut mit all seinen Außenstellen weiterhin nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Die Aussetzung des gesamten Parteiverkehrs dauert vorerst bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020 – dem Ende der Osterferien – an.

Neben dem Landratsamts-Hauptgebäude in Landshut-Achdorf bleiben auch alle Außenstellen für externe Besucher gesperrt. Dies gilt für das Landratsamt II in Altdorf, sowie die Tiefbauverwaltung in Rottenburg.
Auch die Zulassungsstellen im Landkreis (Landshut-Ergolding, Rottenburg und Vilsbiburg) sind für den Parteiverkehr weiter nicht geöffnet. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, in erster Linie auf die Online-Services der Zulassungsstelle (verfügbar auf www.landkreis-landshut.de) zurückzugreifen. Viele Angelegenheiten können auch telefonisch oder auf dem Postweg erledigt werden. Sie erreichen die Mitarbeiter bei Fragen unter zulassung@landkreis-landshut.de oder Tel. 0871/408-1820. Es werden derzeit auch keine Kfz-Zulassungen für andere Gebietskörperschaften vorgenommen.

Für die Einrichtungen der Abfallwirtschaft gelten folgende Maßgaben: Die Bauschuttannahme-Stellen in Geisenhausen und Inkofen sind bis mindestens 19. April 2020 geschlossen. Das gilt auch für die Altstoffsammelstellen. Die für 4. April vorgesehene Problemmüllsammlung in Essenbach entfällt. Die Reststoffdeponie Spitzlberg ist derzeit nur für gewerbliche Anlieferer geöffnet. Die Abholung von Restmüll-, Bio- und Papiertonnen sowie dem Gelben Sack laufen regulär weiter, deshalb sollen die Haushalte auch ihre Mülltrennung weiter wie gewohnt vornehmen. Das Altglas kann wie gehabt über die landkreisweit aufgestellten Altglas-Container entsorgt werden. Die Abfallwirtschaft bittet aber um Verständnis, dass die Entsorgung von Grüngut, Elektroschrott etc. erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder möglich sein wird.

Die Müllumladestation Wörth nimmt ebenfalls bis auf weiteres keine Abfälle von Kleinanlieferern an. Zwingend notwendige Wohnungsräumungen können über private Containerdienste oder gewerbliche Dienstleister erfolgen.

Der Verwaltungsbetrieb läuft intern wie gehabt weiter. Deshalb sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin per E-Mail oder Telefon erreichbar. Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten ist ggf. eine Terminvereinbarung möglich.  


30.03.2020

Alles zur Krisenbewältigung

Aufgrund des anhaltenden Katastrophenfalles Einschränkungen am Landratsamt

Corona FüGK im Einsatz

Mit der Feststellung des landesweiten Katastrophenfalles durch Ministerpräsident Markus Söder hat sich auch für das Landratsamt Landshut einiges verändert: Der Krisenmodus, der bereits vorher deutlich zu spüren war, ist nun noch einmal mehr als deutlich geworden. Mit dem Katastrophenfall ist auch die „Führungsgruppe Katastrophenschutz“ (kurz: FüGK) aktiviert worden, die jede Kreisverwaltungsbehörde (d. h. jeder Landkreis bzw. jede kreisfreie Stadt) für Fälle wie diesen im Hintergrund und auf Abruf aufgebaut hat.

Die FüGK ist ein Instrument des Katastrophenschutzes. Die Gruppe wird mit Mitarbeitern aus dem Landratsamt besetzt und durch externe Berater (z. B. Feuerwehr, Sanitätsdienst, Bundeswehr) begleitet. Je nach Sachlage unterstützen die Mitarbeiter die Helfer vor Ort.

Bei der Bewältigung In der Corona-Krise kommt es vor allem auf die Materialbeschaffung an: Die FüGK ermittelt den Bedarf der einzelnen Einrichtungen (unter Einsatz einer extra angelegten E-Mail-Adresse) und versucht, das Material zu beschaffen. Da der Bedarf derzeit global sehr hoch ist, sind Atemschutzmasken, Handschuhe, Schutzanzüge etc. leider nicht mehr in der gewohnten Fülle am Markt erhältlich bzw. können die üblichen Lieferanten die angeforderten Mengen nicht mehr bereitstellen. Das Material wird normalerweise zentral über den Freistaat und ggf. den Bund gestellt, muss aber auch noch von der FüGK logistisch abgewickelt werden, dass Masken, Handschuhe, Desinfektionsmittel und Schutzanzüge auch umgehend zum Empfänger gelangen.

Die Lieferung erfolgt an einen zentralen Platz im Landkreis, dort kommissioniert und dann mithilfe der Feuerwehren an die einzelnen Empfänger verteilt - Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Rettungsdienste etc.

Es sind zwar zum Teil schon erste Lieferungen erfolgt: Da aber noch nicht absehbar ist, wann der Bedarf wieder sinken wird und mit anhaltender Dauer der Krise das Material auch knapper wird, ist auch die FüGK weiter gefordert.

Die Gruppe arbeitet derzeit im Schichtbetrieb, die Mitarbeiter kommen aus den unterschiedlichsten Sachgebieten im Haus. Deshalb bitten wir die Bevölkerung auch um Verständnis, wenn nicht jeder Mitarbeiter sofort erreichbar ist oder bestimmte Angelegenheiten, die nichts mit dem Corona-Virus zu tun haben, nicht umgehend bearbeitet werden können und es zu längeren Wartezeiten kommen kann. Doch es gilt der Katastrophenfall – und deshalb hat es Priorität, diese zu Krise bewältigen: und braucht es jede helfende Hand.

Deshalb bitten wir unbedingt, folgende Hinweise aus den einzelnen Sachgebieten zu beachten:

Bürgertelefon:
Für Fragen rund um das Corona-Virus haben Stadt und Landkreis ein Bürgertelefon geschaltet – Mediziner beantworten hier die drängenden Anliegen der Bevölkerung und informieren unter anderem über den Infektionsschutz. Das Bürgertelefon ist Montag bis Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr bzw. von 14.00 bis 16.00 Uhr besetzt. Sie erreichen das Bürgertelefon unter Tel. 0871/408-1805, -1806 oder -1807.

Parteiverkehr: Bis mindestens 31. März 2020 sind das Landratsamt Landshut sowie alle seine Außenstellen nicht für den externen Besucherverkehr zugänglich. Ob das Landratsamt nach diesem Zeitpunkt wieder für die Öffentlichkeit geöffnet werden kann, ist derzeit noch nicht absehbar. Die Mitarbeiter – sofern sie nicht gerade in der FüGK eingesetzt sind – sind weiterhin per Telefon oder E-Mail erreichbar. Bei dringenden Fällen bzw. unaufschiebbaren Angelegenheiten ist eine Terminvereinbarung möglich.

Gesundheitsamt:
Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie kommt dem Gesundheitsamt natürlich eine besondere Rolle zu. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von frühmorgens bis spätabends und auch an den Wochenenden im Einsatz, um als Öffentlicher Gesundheitsdienst die infizierten Personen festzustellen und die nötigen Maßnahmen anzuordnen und umzusetzen, um so die Infektionsketten zu unterbrechen und das Infektionsgeschehen zumindest verlangsamen zu können. Haben Sie deshalb bitte Verständnis, dass Anfragen zu anderen Themen deshalb derzeit nicht beantwortet werden können. Auch die Schuleingangsuntersuchungen und die Heilpraktiker-Prüfungen müssen bis auf weiteres entfallen.

Abfallwirtschaft: Die Altstoffsammelstellen sind ebenfalls bis mindestens 31. März 2020 geschlossen. Selbiges gilt für die Bauschuttannahme-Stellen in Geisenhausen und Inkofen. Die für 28. März und 4. April vorgesehenen Problemmüllsammlungen in Geisenhausen und Essenbach müssen entfallen. Die Reststoffdeponie Spitzlberg ist derzeit nur für gewerbliche Anlieferer geöffnet. Die Abholung von Restmüll-, Bio- und Papiertonnen sowie dem Gelben Sack laufen regulär weiter, deshalb sollen die Haushalte auch ihre Mülltrennung weiter wie gewohnt vornehmen. Das Altglas kann wie gehabt über die landkreisweit aufgestellten Altglas-Container entsorgt werden, das Wegbringen von Sperrmüll, Elektroaltgeräte, Grüngut etc. muss auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Die Müllumladestation Wörth nimmt ebenfalls bis auf weiteres keine Abfälle von Kleinanlieferern an. Zwingend notwendige Wohnungsräumungen können über private Cotianerdienste oder gewerbliche Dienstleister erfolgen.

Zulassungsstelle: Auch die Zulassungsstellen im Landkreis sind für den Parteiverkehr derzeit nicht geöffnet. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, in erster Linie auf die Online-Services der Zulassungsstelle (verfügbar auf www.landkreis-landshut.de) zurückzugreifen. Viele Angelegenheiten können auch telefonisch oder auf dem Postweg erledigt werden. Sie erreichen die Mitarbeiter bei Fragen unter zulassung@landkreis-landshut.de oder Tel. 0871/408-1820. Es werden derzeit auch keine Kfz-Zulassungen für andere Gebietskörperschaften vorgenommen.  

Kinderbetreuung: Durch die geschlossenen Schulen und Kitas sind auch viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuhause gebunden, um ihre Kinder betreuen zu können. Das Landratsamt hat deshalb auch die Möglichkeiten zum HomeOffice ausgebaut – so können die Betroffenen ihren vielfachen Aufgaben besser nachkommen: Als Eltern, aber auch als Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Wir bitten Sie deshalb, Ihre Anliegen vorzugsweise per E-Mail zu übermitteln.

Wirtschaft: Die Corona-Krise trifft auch die regionale Wirtschaft hart. Die Wirtschaftsförderung berät betroffene Unternehmer unter Tel. 0871/408-1830 oder unter wirtschaft@landkreis-landshut.de.

Immer mehr Corona-Patienten in stationärer Behandlung

Krankenhäuser der Region weiten ihre Kapazitäten aus

Die Zahl der mit Corona infizierten Personen in der Region Landshut steigt weiter – immer mehr müssen auch stationär behandelt werden. So sind derzeit rund 70 Patienten in stationärer Behandlung in einem der regionalen Krankenhäuser (Lakumed-Kliniken, Klinikum Landshut, Kinderkrankenhaus St. Marien), hinzu kommen 20 Patienten, die intensivmedizinisch betreut werden müssen. (Stand: 29.03.2020, 8.00 Uhr).

Diese Zahlen laufen bei Jürgen Königer zusammen – er ist zum Ärztlichen Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz ernannt worden: „Durch seine jahrelange Erfahrung als Ärztlicher Leiter Rettungsdienst kennt er nicht nur die regionalen Kliniken bestens, sondern kann auch die Schnittstelle zu den Sanitäts- und Rettungsdiensten betreuen“, erklären Oberbürgermeister Alexander Putz und Landrat Peter Dreier. Die Rettungsdienste spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie – denn auch sie verzeichnen vermehrt Transporte infizierter Personen und sind ein entscheidender Akteur zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung.

Vorsorglich werden alle Patienten, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Corona-Virus getestet. Ein großes Problem sind hier aber die fehlenden Laborkapazitäten – aufgrund der hohen Auslastung kann es mittlerweile bis zu sieben Tage dauern, bis das Testergebnis vorliegt. So lange bleibt der Patient in einer eigenen, isolierten Corona-Station; auch wenn sich nach Eingang des Testergebnisses herausstellen sollte, dass der Patient sich nicht mit dem Virus angesteckt hat. In der Zwischenzeit ist dieser Platz aber dennoch fest belegt. Patienten, die keine Symptome zeigen und wegen anderer Angelegenheiten im Krankenhaus behandelt werden müssen, müssen sich aber keine Sorgen machen: Die umfassende medizinische Versorgung ist für Unfälle und Notfälle weiter gewährleistet.

Da die Krankenhäuser in einem Stufen-System arbeiten, können nach und nach weitere Kapazitäten für Corona-Patienten geschaffen werden. Doch selbst wenn noch mehr Betten zur Verfügung gestellt werden – das ärztliche und das Pflegepersonal ist und bleibt die entscheidende Ressource. Deshalb erneuern OB und Landrat ihren Appell, sich als Corona-Helfer zu melden: „Wenn Sie eine medizinische Ausbildung haben und derzeit aus irgendwelchen Gründen nicht ihrem Beruf nachgehen können, beispielsweise aufgrund der Kindererziehung: Bitte melden Sie sich trotzdem. Wir versuchen, Lösung zu finden. Wir brauchen jede helfende Hand, um diese Krise bewältigen zu können.“ Auch Personen, die keinen medizinischen Hintergrund haben, aber dennoch gerne helfen wollen, sind gerne willkommen: Sie können sich unter der E-Mail-Adresse coronahelfer@landshut.de melden.

Derzeit sind seit Beginn des Infektionsgeschehens in der Region Landshut (der erste Fall wurde in der KW 11 festgestellt) insgesamt 331 Personen positiv getestet worden. (Stand: 29.03.2020, 13.00 Uhr).

(Stand 28.03.2020, 17.00 Uhr: 329 Indexfälle, 1.263 Kontaktpersonen, fünf Todesfälle in Zusammenhang mit Covid19)


27.03.2020

„Müssen unbedingt die Bewohner schützen“

Corona-Infizierte Bewohner des Seniorenheims Pfeffenhausen werden isoliert

Das Corona-Virus hat das Seniorenwohn- und Pflegeheim in Pfeffenhausen schwer getroffen: Etwa ein Drittel der 40 Bewohner ist infiziert, sie befinden sich aber derzeit alle in stabilem Zustand und müssen nicht stationär behandelt werden, eine Bewohnerin hat sich sogar wieder sehr gut von der Erkrankung erholt. Auch in der Belegschaft wurden Fälle festgestellt, alle Mitarbeiter arbeiten nun mit entsprechender Schutzkleidung, um die Bewohner weiter versorgen zu können.  

Das Gesundheitsamt war vor Ort um zu beraten und die Einrichtungsleitung und Mitarbeiter zu unterstützen, um die Verbreitung des Virus im Seniorenzentrum eindämmen zu können. Die betroffenen Bewohner werden in einem Teil des Gebäudes isoliert, die anderen, nicht-infizierten Senioren in anderen Zimmern untergebracht. So wird die Ansteckungsgefahr untereinander reduziert. 

„Wenn in solchen Einrichtungen, in denen viele Risikopatienten zusammenleben, das Corona-Virus auftaucht, müssen wir handeln – das Wohl der Bewohner hat oberste Priorität“, erklärte Landrat Peter Dreier. 

Eine weitere Maßnahme des Gesundheitsamtes heute war die Anordnung der häuslichen Quarantäne in einer Asylbewerberunterkunft: Nach der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Porschestraße in Landshut wurde in einer zweiten Asyl-Einrichtung in der Region das Corona-Virus festgestellt – mehrere Bewohner einer dezentralen Unterkunft in Altdorf wurden positiv getestet. Das Gesundheitsamt wird nun die weiteren Bewohner testen, die Einrichtung wird zwei Wochen unter häusliche Quarantäne gestellt. Sie werden vom Landratsamt Landshut für die Dauer der Quarantäne mit Lebensmitteln versorgt. 

Die Zahl der Corona-infizierten Personen – seit Beginn des Infektionsgeschehens – liegt bei mittlerweile 281 und 1186 Kontaktpersonen. Bisher sind in der Region Landshut fünf Personen verstorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. (Stand: 27.03.2020, 11.00 Uhr)

 

26.03.2020

Zwei weitere Corona-Todesfälle in der Region Landshut

Zahl der Infizierten steigt auf 271


In der Region Landshut sind zwei weitere Personen an den Folgen von Covid19 verstorben. Beide Patienten waren über 80 Jahre alt und litten bereits an Vorerkrankungen.
26.03.2020

Erster Corona-Todesfall in der Region Landshut

90-jährige starb an Folgen des Virus

In der Region Landshut hat Covid19 den ersten Todesfall gefordert. Eine 90-jährige Frau mit weiteren Vorerkrankungen ist Anfang der Woche in einem Krankenhaus an den Folgen der Infektion mit dem Corona-Virus verstorben. Die Frau stammte aus dem Landkreis Landshut.

Aus Rücksicht auf die Familie der Verstorbenen werden hierzu keine weiteren Angaben erfolgen.

Infos zur Abfallentsorgung im Landkreis Landshut

Reststoffdeponie Spitzlberg, Altstoffsammelstellen und Bauschuttannahmestellen geschlossen

Die Entsorgung der täglich anfallenden Abfälle im Landkreis Landshut ist gesichert. Die Restmülltonne, die Biotonne, die Papiertonne und der Gelben Sack, werden im Rahmen der gewohnten Abfuhr, regelmäßig abgeholt.

Zur Vermeidung weiterer Personenkontakte bleiben alle Altstoffsammelstellen im Landkreis Landshut und im Eingangsbereich der Reststoffdeponie Spitzlberg bis auf weiteres geschlossen. Die Haushalte werden gebeten die Entsorgung von Sperrmüll, Elektroaltgeräten, Grüngut u. a. auf später zu verschieben.Auch die beiden Bauschuttannahmestellen in Geisenhausen und Inkofen sind bis auf weiteres geschlossen. Die für den 28. März und 04. April vorgesehene Problemmüllsammlung in Geisenhausen und Essenbach entfällt.
Bei unaufschiebbaren Entsorgungen wenden Sie sich bitte an die bekannten gewerblichen Entsorger.

 

24.03.2020

Screening-Station am Messegelände wird fortgeführt

Gesundheitsamt und Stadt Landshut stellen Personal

Die Screening-Station am Landshuter Messegelände hat sich als sichere und effektive Testmöglichkeit bewiesen und wird weiter fortgeführt – auch wenn sich die Kassenärztliche Vereinigung Bayern ab Donnerstag als Betreiber zurückziehen wird. Stadt und Landkreis Landshut werden die Teststation weiterführen, wobei auch weiterhin ausschließlich begründete Verdachtsfälle nach vorheriger Zuweisung getestet werden. 

Dabei werden Mitarbeiter des Gesundheitsamtes unter entsprechenden Schutzvorkehrungen die Abstriche vornehmen, die Stadt stellt Personal zur Abwicklung der Proben, also der Registrierung der Testpersonen, dem Verpacken und Beschriften der genommenen Proben. Wie viele Abstriche pro Tag genommen werden, hängt von der Zahl der Zuweisungen ab. 

Es werden ausschließlich Personen an die Teststation verwiesen, die einen begründeten Verdachtsfall auf eine Corona-Infektion darstellen: Sie zeigen Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen oder Atemwegsbeschwerden und waren entweder in den vergangenen beiden Wochen in einem Risikogebiet (u. a. Ägypten, Tirol, Italien, Teile Frankreichs, Spaniens und der USA) und/oder in direktem Kontakt (mindestens 15 Minuten) mit einer nachweislich an Covid19-erkrankten Person. 

Sollte ein Bürger diese Merkmale erfüllen, wendet er sich weiterhin telefonisch an seinen Hausarzt, die Hotline der KVB (Tel. 116 117) oder das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Landshut (besetzt Montag bis Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr, Tel.. 0871/408-1805, -1806, -1807), bei dem Mediziner im Ruhestand für Fragen rund um das Corona-Virus zur Verfügung stehen. Zuweisungen zur Teststation erfolgen nach einem Telefonat und einer daraus folgenden gründlichen Anamnese. Mithilfe einer individuellen Codenummer und eines Passworts kann nachvollzogen werden, ob eine Testberechtigung nachweislich vorliegt. 

Grundsätzlich bittet das Gesundheitsamt die Bürgerinnen und Bürger, sich unbedingt an die geltende Allgemeinverfügung Freistaates Bayern zu halten: Den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten, die Kontakte auf das Nötigste zu minimieren und grundsätzlich zu Hause zu bleiben. Vor allem wenn Krankheitssymptome auftreten (was auch das Anzeichen eines gewöhnlichen grippalen Infektes oder einer Erkältung sein kann), sollte der Betroffene unbedingt zuhause bleiben und sich auskurieren. Außerdem sind das Abstandhalten zu anderen Personen, regelmäßiges Händewaschen bzw. Husten und Niesen in die Ellenbeuge immer noch die besten Schutzmaßnahmen, um Infektionen zu vermeiden.

Derzeit sind seit Beginn des Infektionsgeschehens in der Region Landshut (der erste Fall wurde in der KW 11 festgestellt) insgesamt 180 Personen positiv getestet worden. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 838. Größtenteils sind die Infizierten in häuslicher Quarantäne – einige Personen befinden sich in stationärer Behandlung, aber wenige davon müssen derzeit intensivmedizinisch betreut werden. (Stand: 24. März 2020, 17.00 Uhr)

159 Personen mit Corona-Virus festgestellt

Zahl der Infizierten in der Region Landshut steigt weiter

Mit 159 festgestellten Corona-Fällen in der Region Landshut ist die Zahl der infizierten Personen weiter gestiegen. Der Großteil der betroffenen Personen ist in häuslicher Quarantäne, einige befinden sich in stationärer medizinischer Behandlung. Stand: 24.03.2020

24.03.2020

Freiwillige Helfer für Kranken- und Pflegeeinrichtungen gesucht

Stadt und Landkreis bitten um Unterstützung

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen nimmt auch in der Region Landshut weiter zu. Deshalb richten sich Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen auf steigende Patientenzahlen und damit einen erhöhten Personalbedarf ein. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, bitten Stadt und Landkreis Landshut schon jetzt Freiwillige, die bereit sind, in Kranken- und Pflegeeinrichtungen zu helfen, sich unter der E-Mail-Adresse coronahelfer@landshut.de zu melden. Dabei sollten Informationen über die zeitliche Verfügbarkeit sowie unbedingt auch über eventuell vorhandene gesundheitliche Einschränkungen und/oder die Zugehörigkeit zu einer Corona-Risikogruppe angegeben werden.

Besonders gesucht sind dabei Angehörige (m/w/d) folgender Berufsgruppen: Sanitäter, Rettungssanitäter, Rettungsassistenten/Notfallsanitäter, Altenpfleger, Pflegehelfer, Gesundheits- und Krankenpfleger, ehemalige Wehrdienstleistende im Sanitätsdienst, ehemalige Zivildienstleistende bzw. Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwesternhelferinnen, Medizinisch-Technische Assistenten, Ärzte aller Fachrichtungen (auch im Ruhestand) sowie Medizinstudenten.

Oberbürgermeister Alexander Putz und Landrat Peter Dreier betonen, dass mit dieser gemeinsamen Aktion lediglich zusätzliche Personalkapazitäten ausgelotet werden sollen. Momentan bestehe noch kein Bedarf. „In den vergangenen Tagen haben sich aber viele Bürgerinnen und Bürger an uns gewandt, die helfen wollen – und das von ihrer Ausbildung her sicher auch könnten. Dafür sind wir sehr dankbar, denn dadurch könnten auch etwaige Personalengpässe aufgefangen werden“, so Putz und Dreier. Um alle Helferinnen und Helfer möglichst effektiv und ihren Qualifikationen entsprechend einsetzen zu können, sei es sinnvoll, die Freiwilligen schon jetzt zu erfassen. „Sollte es die Situation erfordern, würden wir umgehend mit den Freiwilligen Kontakt aufnehmen.“ Dabei ist es Landrat und OB wichtig zu betonen, dass Freiwillige grundsätzlich im nicht infizierten Bereich eingesetzt würden.

Wer über keine Vorbildung im medizinischen oder pflegerischen Berufsbereich verfügt und trotzdem helfen möchte, kann sich gerne unter Angabe seine Fähigkeiten melden, da es viele Bereiche gibt, in denen Unterstützung benötigt werden könnte.


23.03.2020

Kein Sonderwohngeld wegen Corona-Virus

Es gelten weiterhin die allgemeinen Berechnungsvorschriften

In der aktuellen Situation werden derzeit vermehrt Anfragen an die Wohngeldstelle am Landratsamt gerichtet, ob wegen der Einkommensverluste aufgrund von vorübergehenden Geschäftsschließungen Wohngeld beantragt werden könne. Dazu teilt das Landratsamt mit, dass es für das Wohngeld derzeit keine Sonderregelungen gibt. Es gelten weiterhin die allgemeinen Berechnungsvorschriften nach der Wohngeldreform zum 01. Januar 2020.

Das heißt: Grundsätzlich kann jeder aufgrund seiner Einkommenssituation prüfen lassen, inwieweit ihm Wohngeld zustehen würde. Dabei ist aber weiterhin das Einkommen sämtlicher Familienmitglieder in die Berechnung mit einzubeziehen. Wohngeld ist darüber hinaus grundsätzlich auch nur ein Zuschuss zur Miete (bzw. der Belastung bei Eigenheimen).

Die Wohngeldstelle bittet auch um Verständnis, dass gegebenenfalls aufgrund der aktuellen Ereignisse gestellte Anträge nicht generell bevorzugt abgearbeitet werden können. Es handelt sich schließlich um eine bedarfsabhängige Sozialleistung, die Dringlichkeit ist bei allen bedürftigen Antragstellern gleich hoch einzuschätzen.

Zur Veranschaulichung werden hier zwei Berechnungsbeispiele für den Landkreis Landshut dargestellt:

Ein-Personen-Haushalt:

Bruttokaltmiete: 500 Euro
Höchstgrenze (§12 WoGG): 338 Euro
Anzurechnendes Einkommen: 850 Euro
Mietzuschuss monatlich: 60 Euro

Vier-Personen-Haushalt:

Bruttokaltmiete: 950 Euro
Höchstgrenze (§12 WoGG): 568 Euro
Anzurechnendes Einkommen: 1850 Euro
Mietzuschuss monatlich: 109 Euro

Anmerkungen:

Für kreisangehörige Städte und Gemeinden über 10.000 Einwohner (Altdorf, Ergolding, Essenbach und Vilsbiburg) und die Stadt Landshut gelten höhere Obergrenzen bei der Miete
Das anzurechnende Einkommen wird aus dem Bruttolohn mit pauschalierten Abzügen errechnet, Kindergeld zählt nicht zum wohngeldrechtlichen Einkommen.

Nähere Infos:

Wohngeldstelle Landkreis Landshut: 0871 408-1888

22.03.2020

Weitere Corona-Infektionen in der Region Landshut

Über das Wochenende sind weitere positive Nachweise von Corona-Infektionen in der Region Landshut eingegangen: Nach derzeitigem Stand (Sonntag, 17.00 Uhr) sind knapp 150 Personen aus Stadt und Landkreis Landshut mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Kontaktpersonen ist auf rund 600 gestiegen.


20.03.2020

Quarantäne-Bescheide kommen auf dem Postweg

Die Nachweise zur Anordnung der häuslichen Quarantäne der direkten Kontaktpersonen nachweislich infizierter Corona-Patienten werden auf dem Postweg übermittelt – aufgrund der derzeitigen Auslastung kann dies bis zu zwei Wochen dauern. Das Gesundheitsamt bittet deshalb, in diesem Zeitraum von individuellen Abfragen abzusehen, den Arbeitgeber zu informieren und die Bescheinigung nachzureichen.(Carina Weinzierl, Pressesprecherin Landkreis Landshut) 

19.03.2020

Gemeinschaftsunterkunft vorsorglich unter Quarantäne

Ein Bewohner der GU Porschestraße mit Corona-Virus infiziert

Ein Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft in der Porschestraße in der Stadt Landshut ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Der Betroffene wird in einem Krankenhaus medizinisch versorgt.

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft werden noch heute Abend vorsorglich unter Quarantäne gestellt.

(Carina Weinzierl, Pressesprecherin Landkreis Landshut) 


18.03.2020

„Nur gemeinsam sind wir stark“

Peter Dreier informiert über Maßnahmen zum Corona-Virus

Geschlossene Kindertagesstätten und Schulen, viele Geschäfte dürfen vorerst nicht mehr öffnen, Veranstaltungen werden abgesagt – um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, werden derzeit weitreichende Maßnahmen ergriffen. Auch für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Landshut ändert sich das Leben in den kommenden Wochen deutlich. Aus diesem Grund hat Landrat Peter Dreier einen persönlichen Appell an die Bevölkerung gerichtet:

„Wir befinden uns weltweit in einer Situation, die es so noch nicht gegeben hat und bei der wir alle absolut diszipliniert, jedoch ohne Panik und Hysterie die bereits aus-gegeben oder noch folgenden Regeln zum Schutz unserer älteren oder vorerkrank-ten Mitbürgerinnen und Mitbürger einhalten müssen.

  1. Oberste Priorität ist, Ruhe und Besonnenheit bewahren und gleichzeitig alle an-geordneten Maßnahmen der Bundes- und Staatsregierung befolgen. Es ist wichtig, dass wir durch möglichst wenig Kontakte die Infektionsketten verlangsamen oder im besten Fall durchschneiden. Dies gilt auch für den privaten Bereich.
  2. Von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr ist ein Bürgertelefon für Stadt und Landkreis Landshut geschaltet, bei dem Mediziner Fragen rund um das Corona-Virus beantworten werden. Telefon: 0871 408-1805, -1806, -1807.
     
    Weitere Hotlines:
    Kassenärztliche Vereinigung Bayern: Telefon: 116 117
    Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: Telefon: 09131 6808-5101
  3. Die zentrale Screening-Stelle soll künftig von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) betrieben werden. Stadt und Landkreis haben bereits einen entspre-chenden Antrag gestellt, sie soll in Kürze starten.
  4. Aufgrund der steigenden Infektionsgefahr wird das Landratsamt Landshut mit all seinen Außenstellen ab Mittwoch, 18. März 2020, nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Der gesamte Parteiverkehr wird bis einschließlich Dienstag, 31. März 2020 ausgesetzt. Der Verwaltungsbetrieb läuft intern wie gehabt weiter. Unse-re Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind weiterhin per E-Mail oder Telefon erreich-bar.
  5. In den Bussen des LAVV soll nur noch hinten eingestiegen werden. Es wird zum Schutz der Fahrer nicht mehr kassiert und logischerweise auch nicht kontrolliert.
  6. Ich bin dankbar, dass sich bereits einige Initiativen gegründet haben, um auf freiwilliger Basis Nachbarschaftshilfe für ältere oder kranke Menschen zu leisten kann, Vielen Dank für Euren Einsatz.

Nur gemeinsam sind wir stark! Vielen Dank für Euer Verständnis, Eure Mithilfe und Eure Disziplin

Euer Peter Dreier, Landrat des Landkreises Landshut“

Schuleingangsuntersuchungen finden nicht statt

Aufgrund der aktuellen Situation und der temporären Schließung des Landratsamtes Landshut für externe Besucher finden auch die Schuleingangsuntersuchungen bis auf weiteres nicht statt.

 

17.03.2020

Kein Parteiverkehr mehr am Landratsamt

Auch alle Außenstellen sind bis voraussichtlich 1. April nicht öffentlich zugänglich

Aufgrund der steigenden Infektionsgefahr durch das Corona-Virus wird das Landratsamt Landshut mit all seinen Außenstellen ab Mittwoch, 18. März 2020 nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Der gesamte Parteiverkehr wird bis einschließlich Dienstag, 31. März 2020 ausgesetzt.

Neben dem Landratsamts-Hauptgebäude in Landshut-Achdorf sind auch alle Außenstellen für externe Besucher gesperrt. Dies gilt für das Landratsamt II in Altdorf, die Zulassungsstellen in Landshut-Ergolding, Vilsbiburg und Rottenburg, die Tiefbauverwaltung in Rottenburg und die Bauschuttannahmestellen in Geisenhausen und Inkofen. Die Reststoff-Deponie in Spitzlberg ist innerhalb dieses Zeitraums ausschließlich für gewerbliche Anlieferer zugänglich.

Auch die Altstoff-Sammelstellen in den 35 Landkreis-Gemeinden werden ab Mittwoch geschlossen. Die Abholung von Restmüll-, Papier- und Biotonne sowie dem Gelben Sack läuft aber weiterhin regulär. Die für den 28. März und 04. April vorgesehene Problemmüllsammlung in Geisenhausen und Essenbach entfällt.

„Natürlich bedeutet dies eine starke Einschränkung für unsere Bürgerinnen und Bürger. Wir haben diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen – doch als Arbeitgeber müssen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich schützen“, erklärt Landrat Peter Dreier diese Maßnahmen. Er macht aber deutlich: „Der Verwaltungsbetrieb läuft intern wie gehabt weiter. Deshalb sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin per E-Mail oder Telefon erreichbar.“ Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten ist eine Terminvereinbarung möglich.

(Carina Weinzierl, Pressesprecherin Landkreis Landshut)

Bürgertelefon wird wieder aufgenommen

Ab Mittwoch erneut erreichbar

Corona - Hotline
Die Bürger-Information über das Corona-Virus soll seitens von Stadt und Landkreis Landshut weiter intensiviert werden: Aus diesem Grund wird ab dem morgigen Mittwoch, 18. März 2020, wieder von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr ein Bürgertelefon geschaltet, bei dem Mediziner Fragen rund um das Corona-Virus beantworten werden. Die Telefonnummer hat sich aus technischen Gründen aber geändert: Künftig wird das Bürgertelefon unter Tel. 0871/408-1805, -1806 und -1807 erreichbar sein. Die ursprüngliche Nummer 0871/408-1800 wird nicht mehr bedient. Das Bürgertelefon dient als Ergänzung zu den bereits bekannten Hotlines der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (Tel. 116 117), bzw. Tel. 09131 6808-5101 (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit).

Die zentrale Screening-Stelle soll künftig von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) betrieben werden – Stadt und Landkreis Landshut haben bereits einen entsprechenden Antrag gestellt. Die KVB wird dann die Koordination und Abwicklung der Tests vornehmen, die Stadt Landshut stellt die Infrastruktur. Dabei kommt die Grieserwiese als Standort nicht mehr in Frage – aller Voraussicht nach wird künftig das Landshuter Messegelände zur Screening-Stelle.

„Wir können nicht oft genug betonen, dass für den Großteil der Bevölkerung das Corona-Virus keine außerordentliche gesundheitliche Gefahr darstellt. Wir müssen aber zusammenhalten, um gemeinsam diese Mammut-Aufgabe bewältigen zu können und die besonders gefährdete Risikogruppe der älteren bzw. vorerkrankten Menschen schützen zu können“, erklären Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz. Beide begrüßen deshalb die vorsorglichen Maßnahmen der Krankenhäuser der Region: Diese verschieben planbare Operationen und Untersuchungen und bündeln ihre Ressourcen, um sich auf Corona-Patienten vorzubereiten und die Notfallversorgung weiter aufrecht zu erhalten.

Die Fallzahlen in der Region können derzeit nicht aktualisiert werden, da von den überlasteten Laboren derzeit nur in unregelmäßigen Abständen die Testergebnisse eingehen. Ohne bestätigte Befunde können keine verlässlichen Zahlen veröffentlicht werden. Zudem werden aus Datenschutzgründen künftig zu konkreten Fällen keine Angaben mehr gemacht. Die betroffenen Patienten sind aber allesamt stabil, befinden sich in häuslicher Quarantäne oder medizinischer Behandlung.

Hinweis: Im Rahmen ihrer regelmäßigen telefonischen Sprechstunde mit der Landshuter Zeitung werden morgen von 15.00 bis 17.00 Uhr Ärzte der Lakumed-Kliniken und des Klinkums auch für Fragen rund um das Corona-Virus zur Verfügung stehen.

(Carina Weinzierl, Pressesprecherin Landkreis Landshut)

15.03.2020 

Weitere Corona-Fälle in der Region Landshut festgestellt

Bisher 29 Fälle registriert – Häufung in der Gemeinde Tiefenbach 

Die Zahl der infizierten Corona-Patienten im Raum Landshut steigt weiter: Stand Sonntag-Mittag wurde das Virus bisher bei 29 Personen festgestellt, verteilt über Stadt und Landkreis Landshut. Da laufend weitere Kontaktpersonen getestet werden und bei vielen Abstrichen die Ergebnisse noch ausstehen, ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. 

In der Gemeinde Tiefenbach wurden mit 12 Betroffenen bisher vergleichsweise viele Fälle festgestellt, da aufgrund einer größeren Veranstaltung, bei der einige der erkrankten Personen zugegen waren, auch die Zahl der Kontaktpersonen der infizierten Personen deutlich höher ist. Auch das Gasthaus in Ast  ist aus diesem Grund derzeit geschlossen. Alle betroffenen Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Weitere Informationen:

Alle Informationen sind auf der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html), des Bayerischen Gesundheitsministeriums (https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/) oder des Robert-Koch-Instituts https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html) verfügbar.
Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Bürgertelefon eingerichtet (Tel. 030 346 465 100) und unter Tel. 116 117 steht der Ärztliche Bereitschaftsdienst zur Verfügung.


Corona - Infografik
 

(Carina Weinzierl, Pressesprecherin Landkreis Landshut)

05.03.2020

Merkblatt zum neuartigen Coronavirus

Antworten auf häufige Fragen zu Sars-CoV-2

CoronavirenAufgrund der aktuellen Entwicklungen neuartigen Coronavirus möchten wir Sie auf das Merkblatt: Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)   der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hinweisen.Aufgrund gehäufter Anfragen besorgter Bürger zum neuartigen Coronavirus bittet das Gesundheitsamt Landshut die Bevölkerung, davon abzusehen, persönlich beim Gesundheitsamt vorzusprechen. Bitte nutzen Sie unser Kontaktformular >>>. Ihre Fragen werden von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes - soweit möglich - beantwortet.

Nähere Infos:

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege - Merkblatt zum Umgang mit dem Coronavirus >>>

Robert Koch Institut - Aktuelle Informationen zum Coronavirus >>> Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit - Coronavirus - häufige Fragen >>>
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit - Neuartiges Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) >>>
Robert Koch Institut - Risikogebiete >>>

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege - Verhalten beim Auftreten von Coronavirus >>>
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit - Empfehlungen für Alten- und Pflegeheime anlässlich des Auftretens von Coronavirus >>>
Bundesministerium für Gesundheit - Information für Reisende auf Deutsch, Englisch, Chinesisch, Italienisch, Koreanisch und Persisch >>>


(Ingrid Bittner - Online-Redaktion)