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Ablauf der Impfung

Hinweise zur Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum durch das Bayrische Gesundheitsministerium

Wie läuft der Impftermin konkret ab?

  • Sie können ohne Registrierung und Termin während der Öffnungszeiten (Impfbetrieb Sonntag – Donnerstag, jeweils 08 bis 15 Uhr) ins Impfzentrum kommen und sich impfen lassen. 
  • Mit der Ankunft und vor der Anmeldung wird Ihre Zugangsberechtigung geprüft und Ihnen wird eine Aufrufnummer mitgegeben. 
  • Personen mit einer Körpertemperatur von mehr als 38,5 Grad oder deutlichen Krankheitssymptomen dürfen das Impfzentrum nicht betreten! 
  • Danach kommen Sie zur Anmeldung und werden registriert. Hier bekommen sie alle wichtigen Dokumente ausgehändigt (Aufklärungsmerkblatt; Anamnese Einwilligung; Hinweise zur Impfaufklärung), die Sie für die Impfung benötigen. 
  • Im Wartezimmer haben Sie Zeit, sich die Dokumente in Ruhe durchzusehen. Sie werden aufgerufen und einem Impfarzt zugeteilt. 
  • Im Anschluss führt eine Ärztin oder ein Arzt das Aufklärungsgespräch durch. 
  • Ein(e) Medizinisch-Fachliche(r) Assistent*in führt anschließend die Impfung aus. 
  • Danach müssen Sie etwa 10-15 Minuten in einem getrennten Wartebereich platznehmen. 
  • Sollte es direkte Impfreaktionen geben, stehen Notfallkabinen in einem Sanitätsraum bereit. 
  • Vor dem Verlassen des Impfzentrums müssen Sie die Abmeldung durchführen. 
  • Insgesamt ist also im Durchschnitt mit einem Zeitbedarf von 30 – 45 Minuten zu rechnen.

Wie oft muss geimpft werden?

Die Impfung erfolgt je nach Impfstoff in einem bestimmten Abstand (BioN-Tech/Pfizer mindestens 3 Wochen, Moderna mind. 4 Wochen). Nur beim Impfstoff von Johnson & Johnson reicht eine einzelne Impfdosis aus. Der zweite Impftermin wird Ihnen an der Abmeldung bestätigt, bzw. kann auch geändert werden. Derzeit wird eine dritte Impfung (Auffrischimpfung, Booster-Impfung) für vulnerable Gruppen (ältere Menschen, Bewohner von Alten- und Seniorenheimen, etc.) diskutiert. Die dritte Impfung soll frühestens 6 Monate nach der erfolgten Zweitimpfung gegeben werden. Geplant ab September 2021.

Wie lange wirkt der Impfstoff?

Derzeit können dazu noch keine konkreten Aussagen gemacht werden, weil bisher keine Langzeitstudien vorliegen. Zum jetzigen Zeitpunkt (Stand August 2021) geht man von einer Schutzwirkung von mindestens 6 Monaten aus.

Gibt es Nebenwirkungen?

Laut Angaben der jeweiligen Hersteller ist es auch bei dem Corona-Impfstoff möglich, dass Nebenwirkungen auftreten können. Genauere Hinweise erhalten Sie im individuellen Aufklärungsgespräch vor der Impfung.

Aufklärungsmerkblätter zur Schutzimpfung >>>

Das Paul-Ehrlich-Institut hat eine zentrale Meldestelle eingerichtet, wo Nebenwirkungen (unerwünschte Wirkungen von Arzneimitteln und Impfstoffen) gemeldet werden können. Sie können für sich oder im Namen einer anderen Person melden. Die Meldung für andere Personen ist möglich, wenn Sie diese betreuen, z. B. im Namen Ihres Kindes oder eines Angehörigen. Die Meldung geht direkt an die zuständigen Bundesoberbehörden.

Online-Meldung von Nebenwirkungen

Digitaler Impfnachweis

Die digitalen Impfnachweise werden ab sofort im Impfzentrum und an den Impfbusstandorten erzeugt und für die Geimpften ausgestellt. Der Impfling kann dann den Nachweis mit QR-Code abfotografieren und in eine App seiner Wahl einlesen bzw. abspeichern.

Für diejenigen, die bereits vor Einführung des digitalen Impfnachweises (11. Juni 2021) ihre Zweitimpfung erhalten haben, können sich auch nachträglich im Impfzentrum oder in der Apotheke ihren digitalen Impfnachweis ausstellen lassen. Hierzu müssen Sie bitte Ihren Ausweis und ihre Dokumentation der Impfung (Impfpass) vorlegen. Personen, die sich in BayImCo registriert haben, können sich Ihren digitalen Impfnachweis nach erfolgten Impfungen auch selbst herunterladen. 

Die Internetseite mein-apothekenmanager.de bietet eine Übersicht, welche Apotheken in der Nähe den digitalen Impfnachweis ausstellen. 
 

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Corona-Impfung:

Weitere ausführliche Informationen >>>

Merkblatt mit zusammengefassten Informatioen: Infopapier Impfzentren

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