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11.09.2019

Neue Lehrkräfte und Anwärter an Grund- und Mittelschulen begrüßt

Vereidigung statt Schultüte


Neue Lehrer

Nicht nur die vielen Abc-Schützen hatten heute ihren ersten Schultag – auch für 40 Lehramtsanwärterinnen und -anwärter hat der „Ernst des Lebens“ begonnen: Sie beginnen ihren zweijährigen Vorbereitungsdienst an einer der Grund- und Mittelschulen in Stadt und Landkreis Landshut, gemeinsam mit 132 Lehrerinnen und Lehrern, die durch Neueinstellungen und Versetzungen die Schulen im Schulamtsbezirk verstärken werden. Hinzu kommen fünf Lehrkräfte aus dem Gymnasial- oder Realschulbereich, die sich im Rahmen einer Sondermaßnahme für das Lehramt an Grund- oder Mittelschulen nachqualifizieren.

Schulamtsleiter Michael Kugler begrüßte gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen vom Schulamt die Neuankömmlinge im Bürgersaal Ergolding, um sie auf ihre neue Aufgabe einzustimmen und einige organisatorische Angelegenheiten zu klären. Auch Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz und Ergoldings Bürgermeister Andreas Strauß richteten ihre besten Wünsche an die neuen Lehrkräfte: „Mit Kindern zu arbeiten, ist die schönste Aufgabe, die man sich vorstellen kann. Hoffentlich behalten Sie stets die Freude an dieser wichtigen Arbeit“, erklärten beide einhellig.

Für den Landkreis gab der stellvertretende Landrat Fritz Wittmann, selbst ausgebildeter und langjähriger Lehrer, gute Ratschläge mit auf dem Weg: „Vor 43 Jahren war ich in ihrer Position, kann Ihre derzeitige Gefühlslage gut nachvollziehen. Lehrer zu sein ist ein fordernder, aber erfüllender Beruf, der sich aber auch ständig verändert.“ Wittmann spielte dabei auf die Digitalisierung an, die den Unterricht von damals und heute grundlegend unterscheidet: „Damals wurde noch über die Einführung des Taschenrechners diskutiert, heute werden Konzepte erarbeitet und umgesetzt, wie Tablets und Smartphones gewinnbringend in den Unterricht integriert werden können.“

Entgegen dem niederbayerischen Trend wachsen in der Region Landshut die Schülerzahlen im Grund- und Mittelschulbereich weiter an. Die Stadt Landshut hat darauf bereits reagiert und wird in den kommenden Jahren zwei neue Grundschulen und eine weitere Realschule bauen. Gründe dafür sind der vermehrte Zuzug von Familien, aber auch eine steigende Geburtenzahl, vor allem im Landkreis. „Wir können uns glücklich schätzen, in einer solch lebenswerten Region wie dem Raum Landshut zuhause zu sein, wo sich die Menschen wohl fühlen und eine Familie gründen wollen“, erklärte Putz.

Im „Doppel“-Schulamtsbezirk – die Staatlichen Schulämter in der Stadt und im Landkreis Landshut werden in Personalunion geführt – sind rund 1 000 Lehrkräfte eingesetzt – sie vertreten rund 12 000 Schülerinnen und Schüler, die eine der 62 Grund- oder Mittelschulen bzw. Volksschulen in der Region besuchen.

(Carina Weinzierl, Pressesprecherin Landkreis Landshut) 

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