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27.02.2018

Landshut und Umlandgemeinden Pendlerziel Nummer 1

Regionalmanager Kai Goldmann analysierte die Pendlerströme

Pendlerstudie

Im Bild v. links: Regionalmanager Kai Goldmann, Landrat Peter Dreier und der Leiter der Kreisentwicklung, Ludwig Götz
 

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Stadt Landshut, aber auch die Umlandgemeinden Ergolding, Altdorf und Essenbach, verzeichnen die größten Pendlerströme in der Region. Im Anschluss folgen die Stadt Vilsbiburg und die Gemeinden Kumhausen und Geisenhausen als weitere Ziele.

Kai Goldmann, seit Mitte November 2017 als Regionalmanager für Stadt und Landkreis am Landratsamt beschäftigt, hat die Analyse gemeinsam mit dem Leiter der Kreisentwicklung, Ludwig Götz, bei Landrat Peter Dreier vorgestellt. Unterschieden wird dabei nach Auspendlern (die ihre Wohnortgemeinde für ihren Arbeitsplatz verlassen) und Einpendlern, die in eine Gemeinde zum Arbeiten kommen.

Die Studie unterstreicht noch einmal die wichtige Verbindung von Stadt und Landkreis Landshut in der Region: Nicht nur als Arbeitsplatzstandort, sondern auch als Verkehrsknotenpunkt kommt der Stadt eine tragende Rolle zu. Besonders interessant bei der kleinteiligen Analyse sind die Bewegungen zwischen den einzelnen Gemeinden. Zwar liegt auch hier die Stadt Landshut bei der Anzahl der Einpendler vorne, doch daneben lassen die Bewegungen innerhalb der Landkreisgemeinden Rückschlüsse auf die Wirtschaftskraft zu. Außerdem wird aufgezeigt, wo der Öffentliche Personennahverkehr, vor allem im ländlichen Raum, noch Ausbaupotenzial besitzt, bessere Taktungen oder gar neue Linien Erfolg versprechen könnten.

Ebenfalls werden regionsübergreifende Erkenntnisse durch die Analyse deutlich: Durch seine zentrale Lage, gute Anbindung und Lebensqualität pendeln viele Landkreis-Bürger auch in andere Nachbarlandkreise oder in die Landeshauptstadt München. Mit dem prognostizierten starken Zuzug in die Region ist zu erwarten, dass diese Entwicklung noch weiter voranschreiten wird.

Landrat Peter Dreier dankte Regionalmanager Goldmann und Kreisentwicklungsleiter Götz für die Erstellung dieser hilfreichen Analyse. Diese Untersuchung zeige noch einmal, wie sehr die B15neu als entlastende Verkehrsachse gebraucht werde – auch um den vielen Pendlern in der Region, die größtenteils mit dem Auto unterwegs sind, mehr Lebenszeit und -qualität zu schenken.

Pendler-Statistik:

http://region.landshut.de/


(Carina Karg, Pressesprecherin Landkreis Landshut)