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04.12.2020

Neue Leitung der Polizeiinspektion Landshut bei
Landrat Peter Dreier

Trotz besonderer Umstände gut eingelebt

Polizei - neue Leitung - Weber

Bild: Landrat Peter Dreier begrüßte mit Robert Weber (links) und Andreas Urban die neue Führungsspitze der Polizeiinspektion Landshut.

Die Polizeiinspektion Landshut gehört zu den größten und höchstbelasteten in Bayern – und steht seit dem Herbst unter neuer Führung: Mit Robert Weber hat ein erfahrener Polizist die Leitung der Dienststelle übernommen, nachdem sein Vorgänger Helmut Eibensteiner im Herbst in den Ruhestand gegangen ist. Trotz der besonderen Umstände freute sich Landrat Peter Dreier, dass er den neuen Mann an der PI-Spitze gemeinsam mit seinem Stellvertreter Andreas Urban, der ebenfalls neu in der PI Landshut ist, bei einem Besuch im Landratsamt besser kennenlernen konnte.

So berichteten Weber und Urban von „ruhigeren Nächten“, da aufgrund der Corona-Ausgangsbeschränkungen Diskotheken, Bars und Kneipen geschlossen haben und so das sonst übliche „Feiergeschehen“ deutlich weniger geworden ist. Vielmehr sind es jetzt Verstöße gegen die Corona-Regeln, denen die Polizisten nachgehen müssen. „Insgesamt ist die Bevölkerung aber sehr umsichtig und diszipliniert“, stellte Weber fest. Die Ausgangsbeschränkungen und das Arbeiten im HomeOffice haben einen großen Vorteil: Wenn es nach wie vor noch zu Wohnungseinbrüchen kommt, sind sie aber doch rückläufig – auch weil die Menschen eben viel mehr zuhause sind.

Das Thema Vorführungen belastet die Polizeiinspektion Landshut nach wie vor: Rund 1 000 Mal pro Jahr müssen Strafgefangene der Justizvollzugsanstalt Landshut durch mindestens zwei Polizisten zu Gerichtsterminen begleitet werden und sind zum Teil den ganzen Tag unterwegs – je nachdem, wohin der Gefangene geladen wurde. In Spitzenzeiten fallen zehn bis 15 Vorführungen pro Tag an: Diese Abwesenheit muss durch die anderen Kollegen abgefangen werden. Und das, obwohl bereits flächendeckende Technik verfügbar ist, die Gespräche und Termine vor Gericht digital ermöglichen, wird diese Verfahrensweise noch nicht ausreichend genutzt. Landrat Peter Dreier sagte Weber und Urban aber zu, an diesem Thema dranzubleiben, um hier eine Entlastung für die Landshuter Dienststelle zu schaffen.

(Carina Weinzierl, Pressesprecherin Landkreis Landshut)

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