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04.10.2019

Vilsbiburg - Hebammenversorgung wieder gesichert

Licht am Ende des Tunnels

BabysprechstundeLichtblick für die Geburtshilfe Vilsbiburg – mehrere Hebammen haben sich bereit erklärt, ab dem Jahreswechsel wieder im Kreißsaal im Krankenhaus Vilsbiburg tätig werden zu wollen. Damit ist zwar das Ziel, das Modell eines hebammengeführten Kreißsaals in Vilsbiburg zu etablieren, noch nicht erfüllt; die Geburtshilfe könnte aber weiterhin erhalten bleiben.

Landrat Peter Dreier zeigte sich erleichtert, dass das befürchtete Szenario, die Geburtshilfe in Vilsbiburg müsse mangels Hebammen geschlossen werden, vermutlich nicht eintreten wird: „Ich habe immer gehofft, dass wir die Geburtshilfe doch noch halten können. Aber wir stehen klar in der Verantwortung gegenüber den werdenden Müttern und ihren Kindern, dass wir zwingend hätten handeln müssen, sobald die personellen und rechtlichen Voraussetzungen einfach nicht mehr erfüllbar sind.“

Dabei dankte der Landrat auch der Hebamme Antonia von Soden aus Altfraunhofen, die sich bei der öffentlichen Diskussion um die Zukunft der Geburtshilfe zu Wort gemeldet hatte und sich entschlossen hat, auch wieder Geburten im Krankenhaus Vilsbiburg zu betreuen. „Durch das enge Netzwerk, das die Hebammen untereinander pflegen, wurden mit ihrer wertvollen Unterstützung auch weitere Geburtshelferinnen aufgetan, die ab Januar im Dienste LAKUMEDs stehen wollen.“

Im Sommer hatte der Landrat Kreistag und den LAKUMED-Verwaltungsrat informiert, dass die Geburtshilfe in Vilsbiburg eingeschränkt werden müsste, da, trotz aller finanzieller Anstrengungen und Anreize, nicht mehr genug Hebammen gefunden werden konnten, die auch Geburten begleiten würden. Nach gesetzlichen Vorgaben muss bei einer Geburt zwingend auch eine Hebamme vor Ort sein, eine rein ärztliche Begleitung ist nur in absoluten Notfällen erlaubt. Die Hebammen sind wiederum aber nicht verpflichtet, aktive Geburtshilfe im Kreißsaal zu leisten – sie können sich auch ausschließlich auf die Vor- und Nachsorge Schwangerer bzw. junger Mütter konzentrieren.

(Carina Weinzierl, Pressesprecherin Landkreis Landshut)

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