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17.01.2020

Notfall-Dose - Wichtige Informationen für Rettungskräfte

Kleines Utensil kann Leben retten

Notfalldose - bei GemeindenWelche Blutgruppe? Welche Medikamente und/oder Blutverdünner nimmt die betroffene Person? Wer muss verständigt werden? Bei einem Unfall oder einem medizinischen Notfall hängt von den Antworten auf solche Fragen oft das Leben von Menschen ab.

Wer eine Notfall-Dose in der Tür seines Kühlschranks platziert (und das mit Aufklebern den Notfall-Helfern an gut sichtbarer Stelle signalisiert), der hat das Beste dafür getan, dass Rettungskräfte die Minuten gewinnen, die unter Umständen sogar zwischen Leben und Tod entscheiden.

Stadt und Landkreis Landshut haben mehrere Tausend solcher Dosen angeschafft mit Unterstützung des gemeinnützigen Gewinnsparvereins der Sparda-Bank Ostbayern. Sie sind bei den Verwaltungen der Landkreis-Gemeinden (beziehungsweise der Verwaltungsgemeinschaften) erhältlich, im Landratsamt (Veldener Straße 15, 84036 Landshut) und im Rathaus II der Stadt Landshut (Luitpoldstraße 29a, 84034 Landshut).

„Die Notfall-Dose ist ein ebenso einfaches wie wirkungsvolles Mittel, Rettungskräften die wichtigen Informationen zu geben in Fällen, in denen es um Sekunden gehen kann“, sagt Janine Bertram, die Seniorenbeauftragte des Landkreises Landshut. Nicht nur Senioren und chronisch Kranke sollten eine solche Notfall-Dose im Kühlschrank haben, erklärt sie: Die kleine Plastik-Dose, die kaum Platz wegnimmt, gehörte eigentlich in jeden Haushalt, denn eine Vielzahl von Unfällen passiere bekanntlich im Haus, in der Wohnung, im Garten und überhaupt in der Freizeit.

Wie funktioniert diese einfache Schutzmaßnahme? Aufkleber an der Innenseite der Wohnungstür und am Kühlschrank informieren Rettungskräfte, wo die Notfall-Daten des Bewohners zu finden sind. Die rotweiße, mit „SOS“ gekennzeichnete Dose, in der Tür des Kühlschranks deponiert, enthält auf drei Seiten in Kürze die wichtigsten Informationen, die Helfer und Ärzte in einem Notfall brauchen wie zum Beispiel (Vor-)Erkrankungen, Medikamente und Blutgruppe.

Notfalldosen erhältlich bei:

Gemeinde-Verwaltungen

Stadt Landshut, Seniorenbeauftragter Franz Linzmeier, Luitpoldstraße 29 a, 84034 Landshut,
Rückgebäude, 2. Stock, Zimmer 213,
Telefon: 0871 881549
E-Mail: Franz.Linzmeier@landshut.de
 
Landratsamt Landshut, Seniorenbeauftragte Janine Bertram, Veldener Straße 15, 84036 Landshut
2. Stock, Zimmer 212;
Telefon: 0871 4082116
E-Mail janine.bertram@landkreis-landshut.de

(Elmar Stöttner, Pressereferent Landkreis Landshut)

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