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15.01.2020

Schlossklinik Rottenburg neuer Dienstleister für
„Essen auf Rädern“

Alle wichtigen Nährstoffe in einer Styroporbox

Essen auf Rädern - Schlossklinik

Begrüßen die neue Kooperation zwischen der Schlossklinik Rottenburg Ambulanten Kranken- und Pflegestation (v. l.): Gottfried Wiesmüller, Geschäftsführer mit zwei Mitarbeitern von „Essen auf Rädern“, Ina Stiller, Pflegedienstleiterin der Schlossklinik, Standortvertreter Thomas Rohrmeier, Landrat Peter Dreier, Küchenchef Nikolaus Bugarin und Pfarrer Günter Müller.

Mangelernährung gehört zu den häufigsten Gesundheitsproblemen im Alter – aus diesem Grund haben sich Angebote wie „Essen auf Rädern“ in der Vergangenheit etabliert. Auch die Ambulante Kranken- und Pflegestation Rottenburg-Pfeffenhausen-Hohenthann bietet einen solchen Dienst an: Rund 50 Essen liefert das Team an seine Bezieher, vornehmlich Seniorinnen und Senioren, die zwar zu Hause leben, aber nicht immer für sich kochen können oder wollen. Mithilfe des „Essens auf Rädern“ bekommen sie bis zu sieben Mal in der Woche ein schmackhaftes Drei-Gänge-Menü geliefert, bestehend aus Suppe, Hauptgericht mit Beilagen und eine Nachspeise.

Zubereitet werden die Gerichte seit Januar in der Küche der Schlossklinik Rottenburg. Landrat Peter Dreier und der Geschäftsführer der Ambulanten Kranken- und Pflegestation, Gottfried Wiesmüller, zeigten sich sehr erfreut, dass diese Kooperation zustande gekommen ist. „Hier in der Schlossklinik Rottenburg werden abwechslungsreiche und qualitativ hochwertige Gerichte zubereitet, die nicht nur unseren Patienten in Klinik und Reha hervorragend schmecken, sondern auch für die Bezieher zu Hause eine wunderbare Alternative darstellen“, meint Landrat Peter Dreier. Die Resonanz sei bereits sehr gut, erklärten die Mitarbeiter von „Essen auf Rädern“. Neubestellungen sind aber jederzeit möglich.

Die Gerichte werden auf Porzellantellern und -schüsseln geliefert, die bereits in der Küche erhitzt und dann mit den warmen Speisen befüllt werden. „Aufgrund der Warmhalteboxen ist sichergestellt, dass das Essen die Empfänger auch warm erreicht. Durch spezielle Deckel kann dieser Effekt aber auch umgekehrt werden: Der Beilagen-Salat beispielsweise bleibt natürlich gekühlt“, erklärt der Pflegestations-Geschäftsführer Wiesmüller.

Die Mahlzeiten können in der Woche zuvor jeweils auf Basis eines abwechslungsreichen Speiseplans bestellt werden, die Mitarbeiter nehmen die Wünsche der Bezieher auf. Eine Mahlzeit kostet 7,50 Euro – Lieferung natürlich inklusive. Im Gegenzug werden die leeren Boxen wieder mitgenommen.

Landrat Dreier: „Die Versorgung älterer und kranker Menschen einer Region zu sichern, hat viele Facetten: Medizinische Behandlung, intensive Pflege, aber auch Punkte wie eine ordentliche Mahlzeit spielen eine wichtige Rolle. Deshalb bin ich froh, dass wir die Kooperation mit der Ambulanten Kranken- und Pflegestation nun auch in diesem Bereich ausbauen konnten.“

(Carina Weinzierl, Pressesprecherin Landkreis Landshut)

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