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03.09.2020

Bürgermeister Klaus führt Gewässer-Unterhaltungs-Zweckverband - Etat beschlossen

Große Aufgaben für viele kleine Wasseradern


Gewässer-Unterhaltuns-Zweckverband

Im Bild von links: stellvertretender Landrat Sebastian Satzl (Kreis Landshut), Bürgermeister Gerald Rost (Gottfrieding) und Adlkofens Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer (beide Rechnungsprüfungsausschuss), GUZV-Geschäftsführer Claus-Dieter Weindl, der wiedergewählte GUZV-Vorsitzende Bürgermeister Josef Klaus (Niederaichbach) und Bürgermeister Günter Schuster (Loiching), stellvertretender GUZV-Vorsitzender.

Er ist ein Verband mit einem vergleichsweise kleinen Budget, aber er bewältigt große und enorm wichtige Aufgaben: Der Gewässer-Unterhaltungs-Zweckverband (GUZV), dem 34 Gemeinden der Kreise Landshut, Dingolfing-Landau und Kelheim angehören, besorgt die Pflege der Gewässer 3. Ordnung, einer Fülle von Wasseradern in diesem Raum. Als Vorsitzender des GUZV ist nun Niederaichbachs Bürgermeister Josef Klaus für weitere sechs Jahre bestätigt worden.

Auf der Verbandsversammlung des GUZV in der Aichbachhalle in Niederaichbach, wo der nötige Corona-Abstand gehalten werden konnte, sind auch zwei stellvertretende Vorsitzende gewählt worden: Günter Schuster (Bürgermeister der Gemeinde Loiching, Dingolfing-Landau) sowie Thomas Zehetbauer (Bürgermeister der Stadt Riedenburg, Kreis Kelheim). Durchgeführt wurden die Wahlen vom stellvertretenden Landshuter Landrat Sebastian Satzl, den GUZV-Geschäftsführer Claus-Dieter Weindl (Rottenburg) und Petra Brandstetter vom Landratsamt Landshut.

An diesem Landratsamt befindet sich auch die Geschäftsstelle des GUZV, und diese wichtige Voraussetzung für die Erfüllung der Aufgaben des Zweckverbandes wird der Landkreis Landshut auch künftig leisten, betonte Satzl in einem Grußwort. Es sei vernünftig und sachgerecht, gemeinsame Aufgaben zusammen anzupacken, wie dies der GUZV Landshut seit über vier Jahrzehnten erfolgreich mache.

Eingespieltes Team, das erfolgreich anpackt

Beim GUZV sei ein eingespieltes Team am Werk, das landkreisübergreifend die Aufgaben anpacke – nämlich Sorge zu tragen für das dichte Netz aus Bächen, kleinen Wasseradern und feuchten Gräben, das sich zwischen den Flüssen von Riedenburg bis Eichendorf spannt, unterstrich der stellvertretende Landrat. Wie dies im Rahmen des Bauprogramms des GUZV 2019/2020 erfolgt ist, legte Dipl.-Ing. Helmut Dietlmeier (Pfeffenhausen) dar. Für 486000 Euro sind Maßnahmen des Gewässerschutzes und Gewässerunterhalts ausgeführt worden.
 
GUZV-Vorsitzender Klaus und Geschäftsführer Weindl machten deutlich, dass der Auftrag, der Dietlmeier auch für das Bauprogramm 2020/2021 erteilt worden ist, zahlreiche Verfahrensschritte umfasst, aber nicht eine Beaufsichtigung der vielen Arbeiten in den drei Landkreisen beinhaltet. Nur in besonders begründeten Fällen sei es möglich, den Fachplaner oder einen seiner Mitarbeiter für solche Aufgaben anzufordern. Es sei vorgesehen und zweckmäßig, dass die Mitgliedsgemeinden fachkundige eigene Mitarbeiter dafür einsetzen, sich mit den beauftragen Firmen abzustimmen und sie gegebenenfalls auch zu kontrollieren.

Neues Maßnahmenpaket für halbe Million Euro
Die Versammlung verabschiedete das neue Jahresbauprogramm 2020/2021, das rund 520000 Euro umfasst – für Maßnahmen im Landkreis Landshut (125000 Euro), Dingolfing-Landau (145000 Euro) und Kelheim (250000 Euro). Den Zuschlag erhielt eine Firma aus Geisenhausen, die das günstigste Angebot gemacht hatte. Und auch den Haushaltsplan für das Jahr 2020 galt es zu beschließen, den Hermann Halbinger (Landratsamt Landshut) erläuterte: Er umfasst rund 652000 Euro im Verwaltungshaushalt und im Vermögenshaushalt rund 47000 Euro.

Abgestimmt haben die Verbandsvertreter auch über die Neubesetzung des Rechnungsprüfungsausschusses für den GUZV. Gewählt wurden die Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer (Adlkofen), Bürgermeister Franz Högl (Volkenschwand) und Gerald Rost (Gottfrieding) sowie als Stellvertreter Bürgermeister Johannes Birkner (Niederviehbach). Philipp Haberl, Fachmann für Wasserbau und Gewässerentwicklung, vom Wasserwirtschaftsamt Landshut setzte die GUZV-Mitglieder über die aktuelle Situation ins Bild, für welche Maßnahmen es bis zu 75 Prozent Fördermittel vom Freistaat gibt.

(Elmar Stöttner, Pressereferent Landkreis Landshut)

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