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28.12.2017

Weitere 300 000 Euro für außergewöhnliche Projekte

LEADER-Mittel im Landkreis Landshut sind aufgestockt worden

 

Zusätzliche Mittel für LEADER-Projekte

Weitere 300.000 Euro kommen Projekten im Landkreis Landshut zu Gute – LAG-Managerin Karoline Bartha (Mitte) nahm gemeinsam mit dem 2. LAG-Vorsitzenden Prof. Christoph Skornia die Förderzusage von Staatsminister Helmut Brunner entgegen  (Foto: Baumgart/StMELF, Abdruck honorarfrei)

Bei einem Festakt in München hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner 31 besonders aktiven Lokalen Aktionsgruppen (LAG) im Freistaat zusätzliche Fördermittel aus dem EU-Programm LEADER zugesagt – darunter auch die LAG des Landkreises Landshut. Das in der aktuellen Förderperiode (2014 bis 2020) zur Verfügung stehende Budget der LAGs steigt damit um jeweils 300 000 auf 1,8 Millionen Euro.

„Sie haben seit 2014 eine Vielzahl von Projekten in die Tat umgesetzt, um Ihre Heimat weiterzuentwickeln und lebenswert zu halten – das möchte ich honorieren“, sagte Brunner. Dem Minister zufolge ist LEADER ein wirksames und bewährtes Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume.

Landrat Peter Dreier, Vorsitzender der LAG Landkreis Landshut, zeigt sich besonders erfreut über die zusätzlichen Mittel und damit auch über Möglichkeit, noch weitere Projekte über LEADER fördern zu können: „Im Landkreis Landshut gibt es so viele förderwerte Projekte von Vereinen und Institutionen, die wahres bürgerschaftliches Engagement beweisen. Mit dieser Mittelaufstockung können wir diese noch viel gezielter unterstützen".

Im Landkreis Landshut wurden bereits einige Bewegungsparcours in den Gemeinden gefördert und umgesetzt, aber auch der Bau einer Volkssternwarte in Furth/Weihmichl, ein Kulturvermittlungsrahmenwerk für die archäologischen Museen, der Schaukräutergarten in Furth, die Beschilderung der touristischen Radwege, die Neugestaltung des Uferbereichs am Goldbach in Neufahrn, eine Potentialanalyse für landwirtschaftliche Direktvermarktung oder auch die Professionalisierung und Vernetzung der Tourismusstruktur im „Hopfenland Hallertau“ werden in der Region durch LEADER-Mittel unterstützt.

Um die vollständige Ausschöpfung und bedarfsgerechte Verteilung der bereitgestellten Mittel zu gewährleisten, soll es Ende 2018 und 2019 zwei weitere Stichtage geben. Dann haben engagierte LAGs erneut die Chance auf zusätzliche Gelder.

(Carina Karg, Pressesprecherin Landkreis Landshut)