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25.09.2014

Bildungsregion Landshut auf den Weg gebracht

Landrat Dreier und OB Rampf unterzeichnen gemeinsame Erklärung

 Auftakt Bildungsregion

Landrat Peter Dreier (sitzend Zweiter von rechts) und Oberbürgermeister Hans Rampf (sitzend rechts) unterzeichnen die Erklärung zur Gründung der Bildungsregion Landshut.

Als Startprojekt des Regionalmanagements zwischen Landkreis und Stadt Landshut soll eine gemeinsame Bildungsregion aus der Taufe gehoben werden. Die entsprechende Erklärung unterzeichneten Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Hans Rampf im Beisein der Verantwortlichen und der Leiter der künftigen Arbeitskreise der Bildungsregion bei einem offiziellen Starttermin im Landratsamt.

Das Ziel der Bildungsregion Landshut müsse es laut Landrat Dreier sein, das sehr facettenreiche Bildungssystem in Stadt und Landkreis weiterzuentwickeln. Dabei erstrecke sich der Bildungsbegriff von der frühkindlichen Bildung über Berufsausbildung bis hin zu Angeboten der Erwachsenenbildung. Oberbürgermeister Rampf verspricht sich von der Bildungsregion ein engeres Netzwerk und eine übergreifende Zusammenarbeit aller Akteure im Bildungsbereich.

Die Koordinatorin der Bildungsregionen Jana Grzemba von der Regierung von Niederbayern stellte den Teilnehmern die fünf Säulen der Bildungsregion vor und ging dabei auf die Themenschwerpunkte der einzelnen Arbeitskreise ein. Dabei betonte sie, wie wichtig eine Einbindung möglichst vieler Vertreter aus unterschiedlichen Bildungsbereichen, aber auch aus Wirtschaft und Ehrenamt bei der Erarbeitung der Themen ist und freute sich zugleich, dass dies bei der Besetzung der Arbeitskreise in der künftigen Bildungsregion sehr gut umgesetzt wurde. 

Wie der Ministerialbeauftragte für die Beruflichen Oberschulen in Ostbayern Dr. Friedrich Heyder betonte, gehe es bei der Entwicklung der Bildungsregion darum, eine gewisse Aufbruchsstimmung zu schaffen, damit die erarbeiteten Ergebnisse nachhaltig und langfristig wirken können. Ziel sei es, aus der Bildungsregion bleibende Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Landrat Dreier und Oberbürgermeister Rampf waren sich darin einig, dass die Bildungsregion nicht nur ein Gütesiegel für den Briefkopf sein darf, sondern auch einen echten Nutzen für die Region bringen soll. Dies funktioniere aber nur, wenn alle Bildungsakteure an einem Strang ziehen und zugleich zwischen Stadt und Landkreis eng zusammengearbeitet wird.

Die zuständige Ansprechpartnerin für die Bildungsregion ist Regionalmanagerin Britta Pinter, die unter der Leitung von Wirtschaftsreferent Ludwig Götz in der Abteilung Wirtschaft, Kreisentwicklung und Tourismus für das gemeinsame Regionalmanagement von Landkreis und Stadt arbeitet. 

Die fünf Arbeitskreise werden unmittelbar mit der Bearbeitung der einzelnen Themenfelder beginnen. Bereits am 21.Oktober findet das erste breit angelegte Dialogforum statt. Es stellt die erste zentrale Impulsveranstaltung in der Region dar und soll die zentralen Weichenstellungen für die sich anschließende Arbeit in den Arbeitskreisen bringen. 

(Markus Mühlbauer - Pressesprecher Landkreis Landshut)