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05.06.2019

Wie erreiche ich meine Azubis von morgen

Seminar stieß auf großes Interesse


Azubis anwerben - Seminar

Junge Leute sind ein rares Gut in einer alternden Gesellschaft. Übersetzt in die Welt der Wirtschaft bedeutet dies, dass Unternehmen heute um – möglichst qualifizierte – Auszubildende konkurrieren. Kein Wunder daher, dass ein Seminar, das die Wirtschaftsförderung des Landkreises Landshut zu dem Thema anbot, auf großes Interesse gestoßen ist.

„Wie erreiche ich meine Azubis von morgen?“ lautete der Titel des Seminars, das unter der Leitung Harald Fellners, Bildungskoordinators des Landkreises, in Räumen der Staatlichen Berufsschule 1 abgehalten wurde. Im Mittelpunkt einer zweistündigen Podiumsdiskussion mit zwei jungen Diskussionsteilnehmern standen Antworten auf die Frage, wie man junge Leute gezielt erreicht und für eine Berufsausbildung im eigenen Unternehmen gewinnt. Die Diskussion moderierte die Unternehmerin Kirstin Wolf aus Erding, Leiterin der „Deutschen Akademie für junge Karriere“.

Die 17-jährige Anna Ramsauer, Auszubildende (Technische Produkt- Designerin / früher: Technische Zeichnerin) und der 25-jährige Perri Stojnic, Inhaber einer Werbe-Agentur, legten dar, dass man die jungen Leute dort abholen müsse, wo sie unterwegs seien: Das seien die „Sozialen Medien“, Instagram vor allem und Twitter oder auch Facebook, das allerdings aus der Sicht der heutigen Jugendlichen eher schon „veraltet“ ist.

Wichtig und erfolgversprechend seien auch Informationen auf den Internetseiten der Unternehmen. Hier müssten sich die Firmen freilich bewusst sein, dass dies mit Mühen und Zeitaufwand verbunden sei, machten die beiden jungen Gesprächspartner sehr deutlich: Die Einträge müssten zuverlässig gepflegt und aktualisiert werden.
Bei der Gestaltung der Internetseiten müsse gewährleistet sein, dass Interessenten spätestens nach drei Klicks auf die für sie relevanten Informationen stoßen, betonten Ramsauer und Stojnic.

Auch Image-Filme und Videos, mit denen Berufe vorgestellt werden, via Youtube und Instagram an Mann oder Frau gebracht, sind nach ihren Worten ein probates Werbemittel. Sie verbanden dies zugleich mit einem Praxis- Tipp: Die Filme sollten maximal 90 Sekunden lang sein.

(Elmar Stöttner, Pressereferent)