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01.07.2016

Digitales Gründerzentrum soll zügig verwirklicht werden

Ort für innovative Zukunftsvisionen


Digitales Gründerzentrum

Foto v. links: Petra Zweckl und Johann Winklmaier (Wirtschaftsförderung Stadt Landshut), Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel, Oberbürgermeister Hans Rampf, Landrat Peter Dreier und Ludwig Götz, Wirtschaftsförderer des Landkreises
 

Nach der Zusage aus München wollen Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel, Oberbürgermeister Hans Rampf und Landrat Peter Dreier keine Zeit verlieren und das Gemeinschaftsprojekt „Gründerzentrum Digitalisierung“ zusammen mit zahlreichen Partnern aus der Wirtschaft zügig umsetzen. Bereits im Frühjahr 2017 ist an der Kiem-Pauli-Straße in Landshut unweit des Messegeländes der Spatenstich für das Kompetenzzentrum geplant, das jungen Unternehmern, Existenzgründern und Start-ups mit dem Schwerpunkt „Digitale Produktion“ die Möglichkeit eröffnen soll, ihre Ideen in die Welt zu tragen und in Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmen zu verwirklichen. Die Eröffnung des Gründerzentrums ist für Frühsommer 2018 vorgesehen.

Nur einen Tag nach der für Landshut äußerst positiven Standortentscheidung durch das bayerische Kabinett erläuterten Dreier, Rampf und Stoffel bei einem Pressegespräch im Landratsamt die nächsten Schritte auf dem Weg zum digitalen Gründerzentrum – nicht ohne einen „Riesendank an den Freistaat“ zu richten, der die Zeichen der Zeit erkannt habe. Wie der OB zeigte sich auch der Landrat „stolz und glücklich“, dass die profunde Bewerbung aus Landshut erfolgreich war und die örtliche Hochschule im Verbund mit der Uni Passau und der Deggendorfer Hochschule den Zuschlag für das „Gründerzentrum Niederbayern“ erhalten hat: „Das ist ein bedeutender Schritt für die Weiterentwicklung unserer Region.“ Der Mehrwert werde schon in ein paar Jahren sichtbar werden, so Dreier.

Hochschulpräsident Prof. Stoffel freute sich, dass das Landshuter Konzept „die Blaupause für den Wettbewerb“ des Wirtschaftsministeriums gewesen sei. Bei der Realisierung könne man nun auf bestehende Netzwerke aufbauen, ohne das Rad neu erfinden zu müssen. Im Gegensatz zu anderen „Gründerszenen“ bekämen die Gründer in Niederbayern mit einer Vielzahl an produzierenden Firmen sogar „den Markt noch mit dazugeliefert“.

Ein dickes Lob gab es für die Unternehmen in der Region, die ein klares Bekenntnis zum Gründerzentrum abgegeben und bereits ihre finanzielle Unterstützung zugesagt haben. Das Jahresbudget für die Netzwerkaktivitäten beläuft sich auf 150 000 Euro, die je zur Hälfte vom Freistaat und von Unternehmen aufgebracht werden. Die Finanzierung ist für die nächsten fünf Jahre gesichert.

Auch für den Bau des auf rund fünf Millionen Euro veranschlagten Gründerzentrums, das über 2000 Quadratmeter Geschossfläche verfügen wird, wobei 1 100 Quadratmeter auf Büroflächen, Eventbereich, Gemeinschaftsflächen und Co-Working-Zonen entfallen, gibt es einen stattlichen Staatszuschuss in Höhe von 75 Prozent oder 3,75 Millionen Euro. Ideal sei auch der nur 600 Meter von der Hochschule entfernte Standort auf dem Gelände der ehemaligen Schochkaserne, zumal ein neuer Radschnellweg für noch kürzere Wege sorgen werde.

Das Gründerzentrum soll „etwas Besonderes“ werden, das nicht nur Platz für vermeintlich verrückte Ideen und Zukunftsvisionen bietet, sondern auch die Aufbruchstimmung der regionalen Wirtschaft widerspiegelt. Damit das Netzwerk als Motor der digitalen Produktion in Fahrt kommt, sollen schon vor der 14-monatigen Bauzeit im Umfeld der Hochschule Räumlichkeiten angemietet werden, so dass die ersten Gründer und der noch anzustellende Netzwerkmanager womöglich noch heuer loslegen können.

(Horst Müller, Landshuter Zeitung - gekürzte Fassung der Online-Redaktion)

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