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19.11.2018

Alles, was das (Floristen-)Herz begehrt

Landrat Dreier besuchte Fachgroßhandel Kwoka in Altdorf

Betriebsbesuch Kwoka

Machten sich ein Bild von der großen Produktpalette und dem mo-dernen Vertriebssystem des Floristikhandels Kwoka in Altdorf: Landrat Peter Dreier (2. v. l.), Altdorfs Bürgermeister Helmut Maier (2. v. r.) und Landkreis-Wirtschaftsreferent Ludwig Götz (rechts), gemeinsam mit den Firmeninhabern Agnes und Peter Kwoka.

Bänder, Naturprodukte, Schleifen, Steckmaterial, Vasen, Gläser, Flechtwaren, Keramik, Metallobjekte und noch vieles mehr: Das Sortiment des Fachgroßhandels Kwoka in Altdorf lässt die Herzen professioneller Dekorateure, Gärtner und Floristen höher schlagen. Landrat Peter Dreier hat gemeinsam mit Landkreis-Wirtschaftsförderer Ludwig Götz das inhabergeführte Unternehmen in Altdorf besucht und sich ein Bild von über 20 000 angebotenen Produkten, aber auch der Logistikstruktur des erfolgreichen Handelsunternehmens gemacht. Auch Altdorfs Bürgermeister Helmut Maier nahm an der interessanten und aufschlussreichen Führung durch den Kwoka-Stammsitz teil.

Etwa 30 Mitarbeiter beschäftigt das familiengeführte Unternehmen derzeit, das neben dem Abholmarkt mit Lager und Versand auch eine Filiale am Blumengroßmarkt in München betreibt. Rund 5 500 Quadratmeter Verkaufsfläche umfasst der Abhol-markt für den Facheinzelhandel, weitere 6 000 Quadratmeter Lager- und Logistikfläche mit einer Lagerkapazität von 7 000 Paletten stehen für den Versandhandel bereit.

Herzstück des Firmensitzes ist neben dem Abholmarkt auch die Versandabteilung, bei der ein Großteil des Vertriebs des Unternehmens abgehandelt wird. Etwa 80 Prozent der ausschließlich gewerblichen Kunden kommt aus Süddeutschland, gefolgt von Österreich, der Schweiz und Südtirol. Der Versandhandel stellt für den Fachgroßhändler und -importeur weiterhin den größten Wachstumsmarkt dar, bereits seit etwa 15 Jahren betreibt die Firma Kwoka einen Webshop, erklären die Geschäftsführenden Peter und Agnes Kwoka.

Dabei setzt die Firma Kwoka auf Neuerungen und Innovationen: Im Zuge des Umbaus 2016 wurde besonderen Wert auf die Energieeffizienz des Standortes gelegt: Die Beleuchtung ist dimmbar und passt sich an die Tageszeit und aktuellen Lichtverhältnisse an. Für eine moderne und nachhaltige Heizung wurde das Gebäude betonkernaktiviert, die Decken fungieren also als thermische Regler.

Als weiteres Entwicklungsfeld sieht Peter Kwoka vor allem die Digitalisierung seines Unternehmens, um die Abläufe noch effizienter gestalten zu können. Hier kommt die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises ins Spiel: Im Zuge der Digitalisierung soll unter dem Dach von LINK e. V. eine Plattform entstehen, die Unternehmer, die maßgeschneiderte Software-Lösungen für ihre Angebote suchen, mit potentiellen Entwicklern zusammenbringen. Der Landkreis ist eines der Gründungsmitglieder des Landshuter Gründerzentrums LINK, Wirtschaftsförderer Ludwig Götz ist als zweiter Vorsitzender aktiv.

Landrat Dreier zeigte sich begeistert von der außergewöhnlichen Produktpalette und dem ausgeklügelten Versandsystem der Firma Kwoka: „Es ist für mich immer wieder schön zu sehen, welch besondere Unternehmen in unserem Landkreis angesiedelt sind. Kwoka hat sich mit besonderer Qualität das Vertrauen ihrer Kunden erarbeitet und passt als Fachgroßhändler hervorragend in den ausgewogenen Branchen-Mix der Wirtschaft im Landkreis Landshut. Ein Partner mit Vorbildcharakter, der aufgeschlossen und aktiv das Thema Digitalisierung angeht.“

(Carina Weinzierl, Pressesprecherin Landkreis Landshut)