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28.06.2016

WMU Bavaria in Niederaichbach

„Eine beispielhafte Betriebsansiedlung“


WMU Bavaria - Niederaichbach

Foto: Geschäftsführer Harald Schneider (2.v.r.) zeigt Landrat Peter Dreier (r.), Bürgermeister Josef Klaus (3.v.r.), Wirtschaftsförderer Ludwig Götz (4.v.r.) und zweitem Bürgermeister Jakob Sand das moderne Presswerk.
 

Bei einem Betriebsbesuch beim Automobilzulieferer WMU Bavaria in Niederaichbach überzeugten sich Landrat Peter Dreier und Bürgermeister Josef Klaus von der guten Entwicklung des Unternehmens seit der Einweihungsfeier im vergangenen Jahr. Das Tochterunternehmen des koreanischen Mutterkonzerns Sungwoo Hitech hat sich im Gewerbe- und Industriegebiet Luitpoldpark angesiedelt und beschäftigt dort derzeit 90 Mitarbeiter mit der Herstellung von Stanz- und Pressteilen für die Automobilindustrie.

Das junge Unternehmen hat in Niederaichbach laut Geschäftsführer Harald Schneider im vergangenen Jahr einen sehr guten Start hingelegt. Auf dem 60.000 Quadratmeter großen Betriebsgelände entstehen nach und nach Gebäudeflächen von über 30.000 Quadratmetern, in denen mit einem modernen Presswerk und derzeit 80 Schweißrobotern Bodengruppen, Heckverkleidungen, Gepäckraumböden sowie Teile für Fahrzeugsäulen für verschiedene Modellreihen von BMW gefertigt werden.

WMU Bavaria setzt dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit dem bayerischen Automobilhersteller und profitiert mit dem Werk in Niederaichbach von einer optimalen Verkehrsanbindung und den kurzen Wegen zu den BMW-Produktionsstätten in Dingolfing, Regensburg und München. Aber auch in das Leipziger Werk der BMW Group werden vorgefertigte Karosseriebauteile von WMU geliefert. Mit zwei High-Tech-Pressen mit einer Presskraft von 700 bzw. 2000 Tonnen werden die dünnen Stahlbleche in Form gebracht und anschließend von Schweißrobotern im Punkt-Schweiß-Verfahren zu widerstandsfähigen Karosseriebauteilen zusammengefügt.

Besonders beim Bau des Presswerks legte WMU großen Wert auf einen aktiven Lärm- und Erschütterungsschutz. So liegen die beiden Pressen auf einem gefederten Spezialfundament und die Gebäudehülle ist entsprechend gedämmt. Zudem errichtete das Unternehmen einen Lärmschutzwall. Für Landrat Peter Dreier und Niederaichbachs Bürgermeister Josef Klaus ist die Ansiedlung von WMU Bavaria beispielhaft für die erfolgreiche Wirtschaftspolitik des Landkreises und der Gemeinden. Dabei konnten Wirtschaftsförderer Ludwig Götz und die Gemeinde die Verantwortlichen von Sungwoo Hitech von den Vorzügen des Standortes in Niederaichbach überzeugen und sich gegen einen Konkurrenzstandort in einem Nachbarlandkreis durchsetzen.

Von derzeit 90 Mitarbeitern will das Unternehmen in absehbarer Zeit auf bis zu 350 Beschäftigte wachsen. Dann werden in einer momentan noch leeren Produktionshalle mit 15.000 Quadratmetern 170 weitere Schweißroboter stehen und zwei Pressen hinzukommen. Lt. prognostizierter Unternehmensentwicklung soll ab 2019 bei Vollauslastung im Drei-Schicht-Betrieb gearbeitet werden.    

(Markus Mühlbauer, Pressesprecher Landkreis Landshut - gekürzte Fassung der Online-Redaktion)

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