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29.07.2014

Startschuss für Regionalmanagement

Finanzminister Söder übergibt Förderbescheid an die Region Landshut
 

Söder - Regionalmanagement

Finanzminister Dr. Markus Söder (Mitte) mit Landrat Peter Dreier (Zweiter von links), Oberbürgermeister Hans Rampf (Zweiter von rechts) sowie Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier (rechts) und Regierungspräsident Heinz Grunwald (links)

Mit der offiziellen Übergabe des Förderbescheids durch den bayerischen Finanzminister Dr. Markus Söder an Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Hans Rampf kann die Region Landshut mit einem gemeinsamen Regionalmanagement starten. Mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von knapp 250.000 Euro fördert der Freistaat Bayern in den nächsten drei Jahren dieses Projekt zur Stärkung der gesamten Region Landshut und zur Verbesserung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit durch den Aufbau fachübergreifender Netzwerke.

Wie Finanzminister Dr. Markus Söder bei einer Pressekonferenz auf der Burg Trausnitz betonte, ist es eines der obersten Ziele der bayerischen Staatsregierung, gleiche Lebensbedingungen im gesamten Freistaat zu schaffen. Das Regionalmanagement könnte dazu einen wertvollen Beitrag leisten. Die Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Stadt Landshut sei das 50. Regionalmanagement, welches mit Fördermitteln unterstützt werde.

Landrat Peter Dreier erklärte, warum gerade auch in der wirtschaftlich starken Region Landshut ein Regionalmanagement wichtig ist. Man dürfe sich nicht auf dem bisher Erreichten ausruhen sondern müsse vielmehr die vorhandenen Stärken ausbauen und die Schwächen der Region in Kooperation mit der Stadt Landshut kompensieren. Mit dem Regionalmanagement wolle man eine ausgewogene Entwicklung im ganzen Landkreis Landshut und nicht nur an der Entwicklungsachse A92 erreichen.

Der Schwerpunkt des Regionalmanagements läge dabei zunächst in den Bereichen Bildung und Fachkräftesicherung sowie Demographie. So werde eine enge Zusammenarbeit mit der Hochschule Landshut angestrebt. Eine gezielte Ausrichtung der Region Landshut auf die Entwicklung der Metropolregion München solle zum Standortvorteil für die eigene Region werden.

Oberbürgermeister Hans Rampf freute sich über die Förderung des Freistaats und die künftige engere Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis. Mit dem Fördergeld könne das Regionalmanagement professionell gesteuert werden und man könne gemeinsam den Herausforderungen der Region Landshut als Zuzugsregion begegnen. Rampf zählte neben den Bereiche Bildung, Energie und Tourismus die Themen Binnenverkehr und Breitbandversorgung zu wichtigen Aufgabenfeldern des Regionalmanagements.

Sowohl Landrat Dreier als auch Oberbürgermeister Rampf unterstrichen die Bedeutung der Zusammenarbeit von Landkreis und Stadt. Man verstehe sich als eine Region Landshut und wolle mit dem gemeinsamen Regionalmanagement auch als solche in Erscheinung treten. Dank der Anschubfinanzierung durch den Freistaat Bayern werden nun die personellen Voraussetzungen geschaffen, um ab 01. August mit dem Regionalmanagement am Landratsamt zu starten.

(Markus Mühlbauer - Pressesprecher Landkreis Landshut)