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06.06.2019

Fachkräfte aus dem Ausland

Anstellung von Drittstaatlern: Experten informierten

Ausländische Berufs-Qualifikationen

„Fachkräfte aus dem Ausland? Warum nicht!“ Unter diesem Motto stand eine Informationsveranstaltung der Wirtschaftsförderung des Landkreises Landshut, die auf großes Interesse gestoßen ist: Mehr als 40 Vertreter von Unternehmen aus der Region konnte Harald Fellner, Bildungskoordinator des Landkreises, dazu im großen Sitzungssaal des Landratsamts willkommen heißen.

Die Teilnehmer wurden nicht enttäuscht: Ausgewiesene Fachleute vermittelten profunde und praxisnahe Kenntnisse über Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Anstellung von Personen aus sogenannten Drittstaaten (Nicht-EU-Staaten), über die Anerkennung ausländischer Berufs-Qualifikationen sowie über Konzepte zur Integration von Migranten in die Arbeitswelt.

Über „Beratung und Arbeitsmarkt-Vermittlung für Flüchtlinge“ sprach Dr. Simon Goebel, Fachreferent der „Tür-an-Tür-Integrationsprojekte gGmbH“. Er erläuterte, unter welchen Bedingungen Fachkräfte aus Drittländern in EU-Staaten eine Arbeit aufnehmen oder eine Ausbildung absolvieren dürfen. Und er zeigte auf, wo interessierte Betriebe Hilfe erhalten bei der Abwicklung der bürokratischen Vorarbeiten.

Ludwig Simek von der Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns gab einen Begriff davon, wie man die Qualifikationen ausländischer Bewerber erkennen und feststellen kann. Erfolgsmodelle („Best Practices“) führte Ibrahim Dourra Maiga an. Maiga, Mitarbeiter der „Rewe-Group Süd“, machte deutlich, wie die theoretischen Kenntnisse, die seine Mitreferenten dargelegt hatten, von Firmen in der Praxis erfolgreich und gewinnbringend umgesetzt werden können.

(Elmar Stöttner, Pressereferent Landkreis Landshut)