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24.10.2014

Initiative „Bildungsregion Landshut“

Großes Interesse an erstem Dialogforum

Regionalmanagement - Bildungsregion LA - Großes Interesse an erstem Dialogforum

Im Bild: Die Leiter der fünf Arbeitskreise mit Ludwig Götz (r.), der sich federführend um das Regionalmanagement kümmert, und Projektleiterin Britta Pinter (3. v. l.).

Die Stadt und der Landkreis Landshut sind, was Bildungseinrichtungen angeht, gut aufgestellt. Doch wie überall gibt es einiges, was verbessert werden könnte. Um künftig mit anderen Regionen konkurrieren zu können, sollen diese guten Voraussetzungen besser genutzt und gebündelt werden. Deshalb beteiligen sich Stadt und Landkreis an der Initiative „Bildungsregionen in Bayern – Schule vor Ort vernetzt gestalten“ des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Am Dienstag fand dazu das erste Dialogforum in der Aula des Ergoldinger Gymnasiums statt. Etwa 200 Interessierte waren gekommen, viele davon sind bereit, in den fünf Arbeitskreisen aktiv mitzuarbeiten.

„Wir dürfen uns nicht darauf ausruhen, dass alles in Ordnung zu sein scheint“, betonte Landrat Peter Dreier bei der Begrüßung. Vielmehr müsse man jetzt handeln. Im Fokus stehe das passgenaue Bildungsangebot in der Region Landshut, damit jeder eine gelungene Bildungsbiografie vorweisen kann. Es gelte, den Dialog zu fördern und die Angebote besser zu vernetzen. „Wenn wir reden, kommen die Leute zusammen“, brachte es Staatssekretär Bernd Sibler auf den Punkt. Man wolle die ministeriale Ebene nach unten verlagern, denn dort kenne man die schnellsten Wege. Entscheidungen in einer Region würden aus einer Region für eine Region gefällt. Betroffene würden zu Beteiligten gemacht. Eine quantitative, aber insbesondere eine qualitative Verbesserung müsse das Ziel sein. Sibler machte deutlich, dass die Ansprüche, die das Ministerium an die Bewerbung „Bildungsregion Landshut“ stellt, hoch sind.

Optimale Bildungsmöglichkeiten für alle Beteiligten stehe über allem, betonte Dr. Friedrich Heyder, Vorsitzender der Konferenz der Schulaufsicht. Positiv vermerkte er, dass sich Stadt und Landkreis gemeinsam an dem Bildungsprozess beteiligen. Dr. Heyder stellte die fünf Arbeitskreise, die fünf Säulen entsprechen, kurz vor.

„Übergänge organisieren und begleiten“, damit beschäftigt sich der erste Arbeitskreis (Säule 1) unter Leitung von Reiner Leicher, Chef des Staatlichen Schulamtes, und Sozialpädagogin Karin Boerboom, die am Landratsamt für die Kinderbetreuungseinrichtungen zuständig ist. Das Thema „Schulische und außerschulische Bildungsangebote und Bildungsträger vernetzen“ scheint von großem Interesse zu sein, denn dieser Arbeitskreis, den Sybille Wallner, Konrad Huber und Kai Gebhardt von ebm-Papst leiten, ist bis dato von der Teilnehmerzahl her der Größte.

„Kein Talent darf verloren gehen“ – in dieser Arbeitsgruppe unter der Leitung von Susanne Hofmann, Bettina Zinner und Robert Maier dürften der Fachkräftemangel, Menschen mit Migrationshintergrund oder Behinderung und sozial benachteiligte Kinder im Fokus stehen. Mit den Bereichen „Bürgergesellschaft stärken und entwickeln“ (Leiter sind Kreisjugendpfleger Jörg Schröter und Tobias Weger-Behl vom Stadtjugendring) sowie „Herausforderungen des demografischen Wandels annehmen“ unter der Leitung von Landshuts drittem Bürgermeister Erwin Schneck und dem Bucher Bürgermeister Franz Göbl befassen sich die Arbeitskreise vier und fünf.

Im zweiten Dialogforum – zu diesem Zeitpunkt steht die Bewerbung bereits – werden die Ergebnisse vorgestellt. Mit dem Qualitätssiegel dürfe nicht Ende der Debatte sein, denn es handle sich um einen nachhaltigen Prozess, der über Jahre fortgeführt werden solle, damit die Maßnahmen auch Erfolg bringen.

(Gabi Lössl - Landshuter Zeitung)

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