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Regionalmanagement Stadt und Landkreis Landshut

Ziele und Arbeitsfelder der Initiative Regionalmanagement

Stadt und Landkreis Landshut betreiben seit August 2014 eine gemeinsames Regionalmanagement. Ziel des Regionalmanagements ist es, das Stärken- und Schwächenprofil der Region zu bearbeiten und die Region insgesamt weiterzuentwickeln. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Verbesserung der Stadt-Umland-Kooperation. In der ersten Förderperiode wurden folgende Handlungsfelder über das Regionalmanagement Landshut bearbeitet: 

  • Bildung und Fachkräfte
  • Demographie
  • Technisch-Soziale-Infrastruktur
  • Energie 

Im bisherigen Handlungskonzept lag der Schwerpunkt in der Bearbeitung der Themenbereiche Bildung und Fachkräfte sowie dem Themenbereich Demographie. Beide Themenbereiche wurden erfolgreich bearbeitet. Der Themenbereich Bildung wurde sogar so erfolgreich bearbeitet, dass er in Zukunft einen eigenen Arbeitsbereich in der Landkreisverwaltung über die Schaffung von eigenen Koordinatorenstellen einnimmt. Zudem wurde im Rahmen des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes für den Landkreis Landshut die Aufstockung der Kapazitäten im Bereich des Seniorenbeauftragten in die Wege geleitet.

Derzeit läuft das Bewilligungsverfahren für die zweite Förderperiode von 2017 bis Ende 2018.
Im neuen Förderzeitrum soll sich das Regionalmanagement auf die Bereiche Siedlungsentwicklung, Wettbewerbsfähigkeit sowie Energie und Klimaschutz konzentrieren.

Zukünftig werden daher die Bereiche Bildung und Fachkräfte sowie Demographie im Rahmen des Regionalmanagements eher untergewichtet und auf punktuelle Ansätze im Bereich der definierten Handlungsfelder bzw. Projektmaßnahmen reduziert.

Im Gegensatz dazu wird dem Bereich Verkehr, der bisher über das Handlungsfeld „Technisch-Soziale-Infrastruktur“ abgedeckt wurde, ein größerer Stellenwert eingeräumt. Das angedachte Projekt "Mobilität in der Region Landshut" stellt somit eine qualitative Weiterentwicklung des bisherigen Handlungspunktes "Gemeinsame Verkehrsplanung" sowie der Querschnittsaufgabe "Verbesserung der Stadt-Umland-Kooperation" dar.

Zielsetzung für die Handlungsfelder

Siedlungsentwicklung

  • Entlastung der Straßen durch Erhöhung der Attraktivität des ÖPNV durch Nutzungsvereinfachung und Transparenz
  • Anbindung an den Verkehrsraum München mit der Priorität Schiene
  • Verringerung der Verkehrsbelastung durch Erhöhung der Akzeptanz zur Nutzung des Fahrrades als Alltagsverkehrsmittel
  • Entwicklung von ländlichen Verkehrsknotenpunkten zur besseren Verknüpfung von ÖPNV und Individualverkehr

Wettbewerbsfähigkeit

  • Ausbau der Gründungsintensität mit Schwerpunkt Technologie, Innovation und Digitalisierung
  • Einrichtung einer digitalen, georeferenzierten Informationsplattform auf Regionsebene für Bürger, Interessenten und Neuzugewanderte
  • Erweiterung des Angebotes für Kinder und Jugendliche im Bereich Technik erleben
  • Schaffung einer nachhaltigen Flächenstrategie im Bereich Wohnen und Gewerbe 

Klimawandel und Energie

  • Begleitung, Umsetzung und Weiterentwicklung des Energiekonzeptes für die Planungsregion 13. Definition von umsetzbaren Maßnahmen für die Region Landshut
  • Förderung der Energieeinsparung bei Unternehmen und Privathaushalten durch Sicherung, Bündelung und Ausbau der Beratungsmöglichkeiten in der Region Landshut. Gemeinsame Kommunikation der lokalen Akteure zum Thema Energieeinsparung und Beratung
  • Ausbau der regionalen Speicher- und Verbrauchsmöglichkeiten für regenerative Energie durch Machbarkeitsstudien und Pilotprojekte
  • Ausbau und Verstetigung der Umweltbildung im Bereich Energie/Energieeinsparung (Energiewerkstatt.schule) 

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Pressemitteilungen:

Bildungsregion Landshut 21. Oktober: Dialogforum >>>

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Am 1. August 2014 fiel der Startschuss für die Initiative Regionalmanagement für Stadt und Landkreis Landshut >>>

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