05.07.2019

Notfalldosen für Stadt und Landkreis Landshut

Im Notfall einfach und schnell alles parat

Notfalldosen

Foto: Stellten die Notfalldosen für Stadt und Landkreis Landshut vor: (1. Reihe v. l.) Landrat Peter Dreier, Georg Thurner, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Ostbayern eG, Michaela Scheller, Filialleitung Sparda-Bank, Landshut und Oberbürgermeister Alexander Putz, (2. Reihe v. l.) Anton Pollner, Filialleitung Sparda-Bank Landshut, Janine Bertram, Seniorenbe-auftragte des Landkreises und Franz Linzmeier, der städtische Seniorenbeauftragte.

Die wichtigsten Notfalldokumente an einem festen Ort und immer griffbereit: Die Notfalldose macht es möglich. Senioren und chronisch Kranke sollen diese in der Kühlschranktür lagern – das unterstützt die Rettungskräfte und spart im Ernstfall wertvolle Zeit. Der Gewinnsparverein der Sparda-Bank Ostbayern e.V. unterstützt die Städte und Landkreise in Ostbayern nun bei der Beschaffung und Verteilung der Notfalldosen. An Stadt und Landkreis Landshut geht nun eine Spende in Höhe von 6.000 Euro, mit der ca. 4.000 Notfalldosen angeschafft werden können.

Gerade, wenn man etwas sucht, findet man es nicht. Wieso soll das bei Notfallausweisen, Notfallpässen oder Notfallmappen anders sein? Nur drängt bei Notfällen die Zeit und Rettungskräfte können nicht erst einmal stundenlang nach den Notfall-Dokumenten suchen. Die Lösung: die Notfalldose. „Mit einfachen Mitteln stehen im Notfall, in dem oft jede Sekunde zählt, den Helfern schnell wichtige Informationen zur Verfügung. Das Konzept und die Wirkungsweise der Notfalldose überzeugt einfach“, so Georg Thurner, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Ostbayern eG.

Das Prinzip der Notfalldose ist denkbar einfach und doch genial: Zwei kleine doppelseitige A5-Blätter listen in Kürze alle wichtigen Informationen (Erkrankungen, Medikamente, Blutgruppe usw.) auf, diese befinden sich in dieser Notfalldose – und jene lagert im Kühlschrank, und zwar in der Tür. Ein entsprechender Aufkleber an der Innenseite der Wohnungstür und am Kühlschrank informiert die Rettungskräfte, wo die Notfalldaten des Patienten zu finden sind. Die Rettungsdienste haben diese Informationsquelle inzwischen auf dem Schirm.

„Wichtig ist zum einen die Verbreitung dieser guten Idee, zum anderen auch die tatsächliche Inbetriebnahme der Notfalldose. Hier zählen wir auf die Kinder und Enkel der Seniorinnen und Senioren. Besorgt die Notfalldose für eure Omas und Opas, redet mit Ihnen darüber und kümmert euch! Und ganz nebenbei: die Notfalldose ist nicht nur für die Älteren sinnvoll, sie hilft in jedem Haushalt“, erklärt Thurner.

Landrat Peter Dreier und Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz bedankten sich bei der Sparda-Bank Ostbayern herzlich für die Spende: „Diese Dosen sind neben unseren Notfall-Mappen ein hilfreiches Utensil, um die Arbeit der Rettungskräfte zu unterstützen – denn im Ernstfall zählt jede Minute“, erklärten Oberbürgermeister und Landrat.

Nähere Infos zu den kostenlosen Notfalldosen erhalten Sie bei den Seniorenbeauftragten:


Landkreis Landshut
Janine Bertram: 0871 408-2116,
Veldener Str. 15, 2. Stock, Zi. 212
janine.bertram@landkreis-landshut.de
 
Stadt Landshut
Franz Linzmeier: 0871  88-1549
Luitpoldstr. 29 a, Rückgebäude, 2. Stock Zi. 213
Franz.Linzmeier@landshut.de

Der Gewinnsparverein der Sparda-Bank Ostbayern e.V. hat vielen Städten und Landkreisen in Ostbayern Notfalldosen zur Verfügung gestellt. Insgesamt wurden so derzeit über 12.000 Notfalldosen in Ostbayern ermöglicht. Mit dabei sind bisher Stadt und Landkreis Landshut, die Stadt Weiden, Stadt und Landkreis Regensburg sowie die Stadt Cham.

(Carina Karg, Pressesprecherin Landkreis Landshut)