Feldgeschworene aus dem Landkreis für 54- und 25-jähriges Ehrenamt gewürdigt

10. August 2026: Sie kennen die Fluren, Grenzen und Äcker ihrer Heimatgemeinden wie niemand sonst: Fünf Feldgeschworene sind am Landratsamt für ihr 40- bzw. 25-jähriges Engagement in diesem besonderen Ehrenamt ausgezeichnet worden.
Landrat Peter Dreier ehrt die Feldgeschworenen.

Landrat Alfred Holzner und der Leiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, Uwe Weid konnten Feldgeschworene aus Baierbach, Furth und Rottenburg im Landratsamt begrüßen: Begleitet von den jeweiligen Bürgermeistern bzw. Vertretern der Heimatgemeinden.

In seiner Rede führte der Landrat aus, dass, aller Digitalisierung und technischer Möglichkeiten zum Trotz, die Feldgeschworenen unverzichtbar sind, wenn es um die Vermessung von Flurstücken, Grenzen und Wegen vor Ort geht. Dabei seien die Feldgeschworenen weit mehr als nur die „Handlanger“ der Vermessungsbeamten, sondern bilden die Brücke zwischen den Grundstücksbesitzern, den Anrainern und der Verwaltung. „Egal bei Wind, Wetter oder – wie zuletzt – großer Hitze“, so Holzner.

Amtsleiter Uwe Weidschloss sich Dreiers Dankesworten an: „Trotz aller technischen Möglichkeiten ist eben dieses Wissen unverzichtbar für unsere Vermessungsverwaltung.“

Für 25 Jahre als Feldgeschworene wurden ausgezeichnet:

  • Ludwig Seisenberger (Gemeinde Baierbach)
  • Josef Paintner (Gemeinde Furth)
  • Richard Paintner (Gemeinde Furth)
  • Heinrich Siegl (Gemeinde Furth)

Für 40 Jahre Dienst als Feldgeschworene wurde Michael Wagner aus Rottenburg geehrt.

 Die Geehrten ehrenamtlicher Feldgeschworenen-Arbeit erhielten zusätzlich zu einer Urkunde noch hochwertige Bildbände und ein Weinpräsent.

Die Feldgeschworenen aus Baierbach