Neue Lehrkräfte und Anwärter an Grund- und Mittelschulen begrüßt
Für viele Kinder begann in diesen Tagen mit dem ersten Schultag ein neuer Lebensabschnitt. Doch nicht nur für die ABC-Schützen gab es einen besonderen Start: Auch 50 Lehramtsanwärterinnen und -anwärter haben ihren Dienst aufgenommen. Sie beginnen ihren zweijährigen Vorbereitungsdienst an Grund- und Mittelschulen in Stadt und Landkreis Landshut. Verstärkt werden die Schulen im Schulamtsbezirk zudem durch 90 Lehrerinnen und Lehrer, die im Zuge von Neueinstellungen und Versetzungen neu hinzugekommen sind.
Schulamtsdirektor Sebastian Hutzenthaler begrüßte die neuen Lehrkräfte und Lehramtsanwärterinnen und -anwärter in der Goldbachhalle in Ergoldsbach. Neben organisatorischen Informationen stand vor allem die Einstimmung auf die neue verantwortungsvolle Aufgabe im Mittelpunkt.
„Der Schulamtsbereich Landshut Stadt und Land gehört in Niederbayern zu den wenigen Regionen, in denen die Schülerzahlen weiter steigen. Deshalb besteht bei uns auch künftig ein sehr hoher Bedarf an Lehrkräften für die Grund- und Mittelschulen“, erklärte Hutzenthaler.
Auch Landshuts Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger und Ergoldsbachs Bürgermeisterin Heike Berger richteten ihre besten Wünsche an die neuen Kolleginnen und Kollegen. „Mit Kindern zu arbeiten, ist eine der schönsten Aufgaben, die man sich vorstellen kann Hoffentlich behalten Sie stets die Freude an dieser wichtigen Arbeit“, gaben sie den neuen Lehrkräften mit auf den Weg.
Für den Landkreis Landshut sprach der stellvertretende Landrat Josef Reff ein Grußwort und gab den neuen Lehrkräften einige Ratschläge mit auf den Weg: „Die Arbeit mit Menschen und insbesondere mit jungen Menschen bringt viel Verantwortung mit sich. Gleichzeitig ist es eine spannende und bereichernde Aufgabe, Kindern und Jugendlichen neue Kenntnisse zu vermitteln, mit ihnen zu diskutieren und sie dabei zu unterstützen, ihre Talente und ihre Persönlichkeit zu entwickeln.“
Während die Schülerzahlen im Grund- und Mittelschulbereich in vielen Teilen Niederbayerns rückläufig sind, verzeichnet die Region Landshut weiterhin einen Anstieg. „Wir können uns glücklich schätzen, in einer so lebenswerten Region wie dem Raum Landshut zuhause zu sein. Dass sich die Menschen hier wohlfühlen und sich für ein Leben mit Familie entscheiden, zeigt sich auch an den weiter steigenden Schülerzahlen“, erklärten Reff und Haslinger.
Im „Doppel“-Schulamtsbezirk werden die Staatlichen Schulämter in der Stadt und im Landkreis Landshut in Personalunion geführt. Insgesamt sind dort rund 1.500 Lehrkräfte tätig. Sie unterrichten knapp 14.000 Schülerinnen und Schüler an insgesamt 64 Grund- und Mittelschulen beziehungsweise Volksschulen in der Region.