Besichtigung des Windrads in Moosthann

09. Oktober 2026: Windwanderung stieß auf reges Interesse
Auf großes Interesse stieß die „Windwanderung“ zum Windrad in Moosthann (Gemeinde Postau); Foto: Sofie Bliemel

Die von den Landkreisen Landshut und Dingolfing-Landau organisierte Windwanderung zum Windrad bei Moosthann in der Gemeinde Postau stieß auf reges Interesse. Knapp 70 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und die Anlage von innen zu besichtigen. 

Als Hauptredner informierte Wolfgang Schmid, technischer Vorstand der Stadtwerke Vilsbiburg, über die Windenergieanlage. Er begleitet das erste große Windrad im Landkreis Landshut, das 2014 ans Netz ging, bereits seit der Projektplanung. Während es sich damals noch um ein Vorreiterprojekt handelte, wenden sich mittlerweile immer mehr Stadtwerke mit ähnlichen Bestrebungen an ihn. 

Trotz der Hürden beim Windradbau ist er sich sicher: er würde die Anlage wieder bauen. Mit einer jährlichen Stromproduktion von etwa 5 Millionen Kilowattstunden versorgt sie rund 1700 Zweipersonen-Haushalte. 

Neben Schmid standen zwei weitere Fachleute für Fragen zur Verfügung. Sebastian Zirngibl, Windkümmerer für den Landkreis Dingolfing-Landau, diskutierte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die Windkraft im Allgemeinen und den geplanten Ausbau in der Region. Nina Schweizer, Projektplanerin bei der Energieallianz Bayern, einem Zusammenschluss überwiegend bayerischer Stadtwerke und Energieversorger, informierte über den geplanten Windpark im Taxauer Forst. 

Während einige Bedenken der Anwesenden ausgeräumt werden konnten, war der Tenor der Veranstaltung insgesamt positiv. Im Ausbau der Windkraft sahen nicht nur Betreiber und Planer, sondern auch viele der anwesenden Bürgerinnen und Bürger einen wichtigen Bestandteil der Energiewende in unserer Region. Positiv äußerten sich auch Bewohner des angrenzenden Orts: Sie hätten sich schnell an das Windrad gewöhnt und mit Lautstärke und Schattenwurf keine Probleme.